- GNTM 2026, Folge 18
- Es sind noch acht Kandidatinnen und acht Kandidaten dabei
GNTM 2026: Was ist passiert?
Nach dem Interviewtraining sollen die Models das Gelernte umsetzen und fliegen nach München zu einer Pressekonferenz. Dort treffen sie auf Journalistinnen von „Bild“, „Bunte“ und „Gala“, eine Redakteurin der Sendung „Taff“ und die Betreiberin des Podcasts „Life is felicious“. Die fünf Frauen wollen von den Kandidatinnen und Kandidaten vor allem Privates wissen. Ibo erzählt, dass seine Eltern getrennt sind und sein Vater ihn nicht bei seinem Traum, als Model zu arbeiten, unterstütze. Er wisse nicht einmal, dass sein Sohn Kandidat bei GNTM ist.
Anna berichtet von ihrem Aufwachsen auf einem Bauernhof. Julia spricht über ihren Freund, den sie vor zwei Jahren bei einem Unfall verloren hat. Anika schildert ihr Leben mit der Krankheit Alopecia areata. Im Alter von sieben Jahren sind ihr erstmals die Haare ausgefallen, inzwischen hat sie auch keine Augenbrauen und Wimpern mehr. Und Luis verrät, dass seine Freundin Amerikanerin ist und er sie in Mailand in der U-Bahn kennengelernt hat. „Wir führen eine Fernbeziehung. Sie lebt in Ohio“, sagt der 24-Jährige.
Anhand der kurzen Schilderungen entscheiden die Journalistinnen, wessen Geschichte sie am spannendsten finden und mit wem sie ein längeres Interview führen möchten. Die Wahl fällt auf Anika, Julia, Alexavius und Anna, die gleich doppelt ausgewählt wird.
Ebenfalls in München findet ein weiteres Casting statt. Marlene, Anna, Tony, Ibo, Annika, Daphne, Yanneck und Alexavius dürfen sich bei McDonald's vorstellen. Die Fast-Food-Kette sucht zwei Protagonisten für eine Social-Media-Kampagne. Die Models bekommen 90 Minuten Zeit, um in Zweierteams ein kurzes Video zu drehen und zu bearbeiten. In dem Clip soll es um einen persönlichen Moment gehen, den sie mit McDonald's in Verbindung bringen. „Wir suchen ein authentisches Model. Es geht darum, natürlich zu sein und die Realität darzustellen“, erklären die Verantwortlichen. Anna und Ibo erfüllen die Aufgabe am besten und bekommen den Job.
Aufreger der Woche
Für Yanneck wird das Casting zum Desaster. Er hat von Anfang an große Probleme mit der Aufgabe. „Ich finde es schwierig, sich selbst etwas auszudenken. Ich bin nicht so kreativ. Auch was die Videobearbeitung angeht, da bin ich nicht so tief drin“, gesteht er. Yanneck mangelt es nicht nur an Ideen, auch die Zeit sitzt ihm im Nacken. Er schafft es nicht, innerhalb der 90 Minuten sein Video fertigzustellen und muss deshalb unbearbeitetes Rohmaterial abgeben. „Das ist kein gutes Gefühl. Vor so einem großen Kunden ein nicht fertiges Produkt vorzulegen, das ist ärgerlich. Da habe ich mich ein bisschen geschämt. Es war eine echt unangenehme Situation, dieses Video anzuschauen“, sagt Yanneck.
Die McDonald's-Verantwortlichen reagieren irritiert und wollen von Yanneck wissen, was er sich bei dem Video gedacht habe. Der 24-Jährige räumt ein, dass ihm die Aufgabe schwergefallen sei – auch weil er privat kaum Social Media nutze. „Ich glaube, ich kann ganz deutlich sagen: Ich habe heute verkackt“, fasst Yanneck den Casting-Tag zusammen. Auch von Heidi Klum hagelt es Kritik. „Ich verstehe gar nicht, warum Yanneck so damit kämpft, ein Reel zu drehen. Wenn man Germany’s Next Topmodel werden will, gehört ein geschickter Umgang mit Social Media einfach dazu. Das hat nichts mit Talent oder Persönlichkeit zu tun, sondern mit dem Willen, sich damit zu beschäftigen.“
Die Gastjurorin
An der Seite von Heidi Klum sitzt Amelia Gray. Die 24-Jährige ist ein gefragtes Model und die Tochter von US-Schauspielerin Lisa Rinna. An Selbstbewusstsein mangelt es Gray nicht. „Ich war auf 41 Magazincovern und bin 121 Modenschauen gelaufen“, sagt sie. Und sie erzählt, dass sie als Kind selbst oft „America’s Next Topmodel“ geschaut habe. Nun als Gastjurorin in der deutschen Show aufzutreten, sei für sie eine große Ehre. Den Models gibt sie Tipps, wie sie den Laufsteg am besten bewältigen. Denn dieses Mal müssen sie im Duo auftreten und eine Choreografie befolgen. „Zu zweit zu laufen ist tatsächlich schwieriger, weil man neben seinem Partner noch mehr auffallen muss“, sagt Gray. Eine zusätzliche Herausforderung sind die Outfits von Designer Marco Ribeiro. Die Looks sind extravagant, bunt und zum Teil sehr freizügig. Godfrey, Yanneck und Aurélie tragen nur Unterwäsche und darüber eine Art Mobile aus geometrischen Figuren. „Das ist so gut wie nur Haut“, kommentiert Godfrey. Auch Yanneck muss schlucken. „Krass. Ganz schön nackt“, sagt er.
Wer muss gehen?
Gastjurorin Amelia Gray ist vor allem begeistert von den GNTM-Kandidaten. Über Ibo sagt sie: „Ich sehe ihn auf dem Laufsteg bei Louis Vuitton.“ Godfrey lobt sie für seine starke Präsenz auf dem Laufsteg und auch Louis konnte sie überzeugen. „Wenn ich ein männliches Model wäre, würde ich genauso über den Laufsteg gehen wie du“, sagt Gray zu dem 23-Jährigen. Tony bekommt von ihr sogar zu hören, er sei „ein Supermodel“. Bei den Frauen kürt Amelia Gray Anika zu ihrer Favoritin. „Sie ist einer der schönsten Menschen, die ich je in meinem Leben gesehen habe. Ich bin verliebt“, sagt sie über die 27-Jährige.
Für Nana hingegen ist die Zeit bei GNTM zu Ende. Sie sei weder bei der Pressekonferenz noch auf dem Laufsteg herausgestochen, urteilt Heidi Klum. Zudem konnte Nana beim Nackt-Shooting nicht überzeugen. „Ich bin bis in die Top 8 gekommen. Es war eine sehr tolle Reise. Ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, mitzumachen“, sagt die 24-Jährige. Die verbleibenden 15 Models erwartet eine besondere Überraschung: Sie dürfen von der rustikalen Ranch in eine luxuriöse Modelvilla umziehen.
Klum-Spruch der Woche
„Vom Hocker hauen tut sie mich jetzt nicht. Sie hat, glaube ich, richtig Muffensausen.“ (Heidi Klum über Nana auf dem Laufsteg)