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"House of Cards" Frank Underwood stellt britischen Premier mit Tweet bloß

Der imaginäre US-Präsident Frank Underwood (l., gespielt von Kevin Spacey) bekam erst eine Präsidentschaftskampagne - und legt sich nun mit dem britischen Premier David Cameron (r.) an
Der imaginäre US-Präsident Frank Underwood (l., gespielt von Kevin Spacey) bekam erst eine Präsidentschaftskampagne - und legt sich nun mit dem britischen Premier David Cameron (r.) an
© Carlo Allegri/Reuters/Ben Pruchnie/Getty Images
Gestern musste der britische Premier David Cameron eingestehen, an einer Offshore-Firma seines Vaters beteiligt gewesen zu sein. Prompt nutzt der imaginäre US-Präsident Frank Underwood aus der Serie "House of Cards" Camerons schwachen Moment aus.

Schwächen Anderer zum eigenen Vorteil zu nutzen, ist eine der beliebtesten Schachzüge des imaginären US-Präsidenten Frank Underwood aus der US-Serie "House of Cards". Dass bekommt mit dem britischen Premier David Cameron nun auch ein realer Politiker zu spüren. Ihm schickte Frank Underwood via Twitter eine Botschaft. "Ich habe den einfachen Standpunkt, dass wenn Du das Richtige getan hast - gearbeitet, gespart und Steuern gezahlt - Du belohnt und nicht bestraft werden solltest." Geschrieben hatte diesen Tweet ursprünglich David Cameron am 2. Mai 2015 selbst.

Nicht einmal ein Jahr später musste Cameron wegen der Enthüllungen der "Panama Papers" eingestehen, an einer der Offshore-Firmen seines Vaters beteiligt gewesen zu sein. Prompt konfrontiert ihn Frank Underwood mit dessen eigenem Tweet. Auf diese Idee kam offenbar ein Social-Media-Mitarbeiter der Fernsehserie "House of Cards". Jedenfalls kam der Tweet vom offiziellen "House of Cards"-Account.

Und während Serienfans und Camerons Gegner feixen, gibt es für den Premier einen Trost: Immerhin dieser politische Gegner ist nicht real.

tkr

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