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Neues von Netflix: Davon soll die zweite Staffel von "Making a Murderer" handeln

Für Netflix ist die umstrittene Geschichte um den wegen Mordes verurteilten US-Amerikaner Steven Avery noch lange nicht auserzählt: Der Sender kündigt eine zweite Staffel mit neuen Erkenntnissen und exklusiven Einsichten an.

Making a Murderer Crime Netflix

Ursprünglich hieß es, bei Netflix wolle man sich in kommenden Staffeln der True-Crime-Doku "Making a Murderer" nicht weiter mit Steven Avery - dem wegen Mordes verurteilten Protagonisten der ersten Season - befassen. Stattdessen schien der Plan, andere umstrittene Kriminalfälle aufzurollen. In der Ankündigung einer zweiten Staffel klingt das jetzt aber doch ganz anders.

Der Fall Avery ist für die Macher offenbar noch lange nicht auserzählt: "Exklusiven Zugang" zu Averys neuer Anwältin sowie dem juristischem Team des Mitangeklagten Brendan Dassey sollen die neuen Folgen bieten. Auch "intime Einblicke" in das Seelenleben der betroffenen Familien und der Weggefährten kündigt Netflix für die Fortsetzung an. Ein Starttermin stehe noch nicht fest, aber die ausführenden Produzentinnen und Regisseurinnen Laura Ricciardi und Moira Demos würden bereits in der Produktion erster Episoden stecken.

"Making a Murderer": True Crime als Genre der Stunde

Wenige Formate haben in den letzten Jahren so viel Aufsehen erregt wie "Making a Murderer". Sitzt Steven Avery zu Unrecht im Gefängnis? Diese Frage wurde monatelang heiß diskutiert und machte True-Crime zum Genre der Stunde. Sogar eine Emmy-Nominierung konnte die Erfolgs-Doku verbuchen.

Abzuwarten bleibt nun, ob Netflix sich nur aufgrund des großen Erfolgs der Premierenstaffel an einer Fortsetzung zum Avery-Fall versucht - oder ob die neuen Erkenntnisse tatsächlich ausreichen, um die Zuschauer noch einmal so zu fesseln wie beim letzten Mal.

tim
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