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Markus Lanz im stern: Antwort auf die N-Frage

Er ist intelligent, zielstrebig, gut aussehend - und bald Moderator von "Wetten, dass..?". Der stern traf den Südtiroler Markus Lanz zum exklusiven Interview in seiner Heimat.

Kein Tag vergeht, an dem Markus Lanz nicht von irgend jemandem gefragt wird, ob er denn nun wirklich "Wetten, dass..?" übernehmen wird. Unterschrieben ist noch nichts, doch ob er nun will oder nicht: Der Moderator wird längst als Gottschalk-Nachfolger gehandelt. Und natürlich beschäftigt er sich mit dieser, der N-Frage.


Als der stern ihn nun exklusiv in seiner Südtiroler Heimat traf, zeigte sich der ZDF-Talker als nachdenklicher, aber entspannter Zeitgenosse. Der keine Probleme damit hat, nicht als Erster gefragt worden zu sein, ob er Europas größte Unterhaltungsshow übernehmen will. "Nee-nee, ich finde die Reihenfolge genau richtig", sagt er überzeugend. Schließlich sei er nicht so von seiner eigenen Bedeutsamkeit überzeugt, dass ihn das wurmen würde.

Wer verstehen will, was Markus Lanz antreibt, muss seine Geschichte kennen. Den frühen Verlust des Vaters, die schweren Jahre danach, bis er sich schließlich 1995 aufmachte in den deutschen Norden, um bei Radio Hamburg den Grundstein zu einer Karriere zu legen, die ihn jetzt an die Spitze der deutschen TV-Unterhaltung führen könnte. Im stern erzählt Markus Lanz von den Widerständen, die er dabei überwinden musste, wie ihn der Tod des Vaters bis heute beschäftigt und was ihm sein elfjähriger Sohn Laurin bedeutet.

Und die N-Frage? Bei der schwierigsten Sendung, die das deutsche Fernsehen zu vergeben hat? Der Kandidat hat diese Antwort darauf: "Wenn man es nicht täte, würde man wahrscheinlich auf ewig mit der unbeantworteten Frage herumlaufen: Wie wäre dein Leben weitergegangen?"

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