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Medienbericht über Krimireihe: ARD will am "Tatort" nicht sparen

Die ARD wolle beim "Tatort" kräftig kürzen, hatte die "Bild"-Zeitung berichtet. Das Dementi kam umgehend: Es seien keine Einsparungen geplant. Ein Termin für 2015 steht jetzt schon fest.

Die ARD hat einen Bericht über angeblich geplante Kürzungen an der Krimireihe "Tatort" zurückgewiesen. "Es sind keine Einsparungen beim 'Tatort' geplant", sagte eine Sprecherin der ARD-Programmdirektion in München der Deutschen Presse-Agentur.

Sie wies einen Artikel der "Bild"-Zeitung zurück, wonach die Senderkette bei dem Erfolgsformat kürzen und mehrere Drehprojekte streichen wolle. "Nach dem jetzigen Stand der Planungen senden wir in diesem Jahre 43 Premieren von "Tatort" und "Polizeiruf 110"." Dies sei nicht wenig angesichts großer Sportereignisse wie der Fußball-WM, diese Events hätten auch Sendeplätze am Sonntag betroffen.

Der Weihnachts-"Tatort" kommt diesmal an Neujahr

Für 2015 liege noch fast keine Planung vor. Nur ein "Tatort" steht schon jetzt fest: Das Weimarer Ermittlerduo Kira Dorn und Lessing, gespielt von Nora Tschirner und von Christian Ulmen, soll das nächste Mal am 1. Januar 2015 auf Verbrecherjagd gehen - und zwar unter anderem im thüringischen Rudolstadt. Eine Sprecherin des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) bestätigte einen Bericht der "Ostthüringer Zeitung".

Und noch etwas steht fest: "Die Fernsehfilm-Redaktionen der ARD-Anstalten planen an dem erfolgreichen Format Sonntagskrimi nicht zu sparen", sagte die Sprecherin.

che/DPA / DPA
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