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"Game of Thrones"-Star Die wahre Geschichte hinter der "Modern Love"-Folge mit Kit Harington

Kit Harington
Kit Harington spielt in der zweiten Staffel "Modern Love" mit 
© Screenshot
Die Amazon-Prime-Serie "Modern Love" erzählt auch in der zweiten Staffel Kurzgeschichten über die Liebe. Vor allem die Folge mit "Game of Thrones"-Star Kit Harington sorgt für Gesprächsstoff. Wie ging es im echten Leben mit dem Paar weiter, das sich kurz vor der Pandemie kennenlernte?

Es ist eine der romantischsten Folgen der zweiten Staffel von "Modern Love": Eine junge Frau lernt auf einer Zugfahrt einen jungen Mann kennen, die beiden verstehen sich blendend, flirten stundenlang - und beschließen, keine Nummern auszutauschen. Sondern sich stattdessen in exakt zwei Wochen wieder am Bahnhof zu treffen. Blöd nur, wenn das Ganze kurz vor Ausbruch der Corona-Pandemie passiert. Was klingt wie ein Hollywood-Drehbuch basiert auf einer wahren Geschichte, denn die Amazon-Prime-Serie adaptiert die Liebeserzählungen der "New York Times"-Kolumne "Modern Love". 

"Fremde im Zug nach Dublin" heißt die Episode, in der Lucy Boynton und "Game of Thrones"-Star Kit Harington die Hauptrollen spielen. In der Serie versuchen die beiden trotz plötzlich geltender Ausgangsbeschränkungen irgendwie ihre Verabredung einzuhalten - und scheitern. Die Geschichte endet offen, man sieht Harington auf der Suche nach der Unbekannten in der Straße, in der sie wohnt, warten - er hatte die Adresse bei einem Telefonat aufgeschnappt. Und im wahren Leben?

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Das sagt Kit Harington über seine "Modern Love"-Folge

Cecilia Pesao heißt die Frau, die die Geschichte bei der "New York Times" zu Beginn der Pandemie im vergangenen Frühjahr eingereicht hat. Statt nach Dublin fuhr sie im Februar 2019 mit einem Zug von Paris nach Barcelona und traf dort auf einen Spanier, mit dem sie sich stundenlang unterhielt. "Ich hätte nie gedacht, dass mir mal so etwas passiert", sagt Pesao. "So etwas geschieht doch nur in Filmen". Die beiden verabredeten sich vier Wochen später am Bahnhof von Paris. Und dann kam Corona.

Doch ähnlich wie in der Serie, hatte sich der Fremde im Zug ein wichtiges Detail gemerkt: Pesao hatte ihm etwas auf ihrem Twitter-Account auf dem Handy gezeigt, er erinnerte sich an ihren Nachnamen - und schrieb ihr. Ein Happy-End gab es trotzdem nicht. "Es ist keine Hollywood-Geschichte. Wir haben uns nie wieder gesehen", erzählt Pesao. Die beiden hätten sich noch ab und an geschrieben und während des ersten Lockdowns sogar telefoniert, doch dann lernte er jemand anderen kennen.

Bis heute hat Cecilia Pesoa dem Mann nicht erzählt, dass ihre Geschichte bei der "NY Times" zu lesen war - und nun sogar verfilmt wurde. Sie habe sich nicht getraut. Sie glaubt aber, dass er sich freuen würde, wenn er es erfahren würde. "Er wird von Jon Snow gespielt, darauf wäre er vermutlich stolz. Ich hätte als Mann nichts dagegen, wenn mich Jon Snow spielen würde!"

Und wie sieht Harington die Geschichte? "Sie hätten Nummern austauschen sollen", scherzt er. Der Schauspieler ist sich immerhin sicher, dass die Serie ein gutes Ende hatte. "In meiner Fantasie sehen sie sich wieder."

Quellen: "Esquire", "Insider", "TV Insider"

sst

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