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Facebook-Video So reagieren die Münster-Kommissare auf die Super-Quote


14,56 Millionen Menschen wollten gestern den "Tatort" sehen - so viele wie seit 25 Jahren nicht mehr. Das hat offenbar auch die Boerne-und-Thiel-Darsteller Jan Josef Liefers und Axel Prahl überrascht.

Okay, eine Zuschauerzahl jenseits der zwölf, dreizehn Millionen - geschenkt. Die fährt der Münster-"Tatort" eh schon seit Jahren zuverlässig ein. Dass bei der gestrigen Folge "Fangschuss" aber gleich derartig viele Menschen einschalten würden, hätten wohl nicht mal die Produzenten gedacht: 14,56 Millionen Zuschauer sahen den 31. Fall der Münster-Ermittler - so viele wie seit 1992 kein Tatort mehr.

Auch die Darsteller Axel Prahl (Thiel) und Jan Josef Liefers (Boerne) hatten mit so einer Zahl offenbar nicht gerechnet. Die beiden Schauspieler reagierten spontan mit einer Videokonferenz, die sie auf Facebook veröffentlicht und, so scheint es, im jeweils eigenen Garten aufgenommen haben. Natürlich wird auch hier wieder angeeckt, gefrotzelt. Vor allem aber wird auf die ganz eigene Boerne-Thiel-Art den treuen Zuschauern gedankt. "Heute morgen kam es zu dieser Konferenzschaltung, nachdem wir die un-fucking-fassbare Quote von gestern erfuhren, die Ihr uns da beschert habt!" schreibt Liefers dazu.

Platz fünf der ewigen "Tatort"-Rangliste

In "Fangschuss" mussten Boerne und Thiel den Mord an einem Enthüllungsjournalisten aufklären, der eine schmutzige Geschichte bei einem Futtermittelbetrieb aufdecken wollte - wobei die Ermittlungsarbeit wie so oft bei den Münster-Ermittlern über weite Strecken wegen privater Angelegenheiten in den Hintergrund geriet.

Mit "Fangschuss" verbesserten die beiden Ermittler ihr eigenes bisheriger Topergebnis noch einmal deutlich. Der Marktanteil betrug 39,6 Prozent. Die bisherige Bestmarke des populären Ermittler-Duos stammt aus dem September 2015, als 13,69 Millionen Zuschauer (35,5 Prozent) bei der Folge "Schwanensee" gemessen wurden.

"Fangschuss" liegt nun auf Platz fünf der ewigen "Tatort"-Rangliste seit Beginn der gemeinsamen Quotenerfassung in Ost und West Mitte 1991. Vor dem Krimi liegen nur noch vier Fälle von Schimanski (Götz George) und dem Duo Stoever/Brockmöller (Manfred Krug und Charles Brauer), die zu Beginn der neunziger Jahre alle mehr als 15 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme lockten.

car/mit DPA

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