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"Schlag den Star" 50.000 Euro für Luke Mockridge


ProSieben versprach "die Elite aus Show und Film" als Kandidaten für die Show "Schlag den Star". Stattdessen schickte der Sender Luke Mockridge gegen Ross Antony ins Rennen. Doch die Quote war Strafe genug.

Ein Comedian, der nicht lustig ist, gegen einen Sänger, der nicht singt. "Schlag den Star" fuhr am Samstagabend keine schweren Geschütze auf. Das bekam der Sender Pro Sieben auch zu spüren: Nur etwas mehr als zwei Millionen Zuschauer schalteten zum Duell zwischen Luke Mockridge (wer?) gegen Ross Antony (wen?) ein - eine Quote von 8,7 Prozent Marktanteil.  Dabei verspricht der Sender in der Beschreibung, dass hier "die Elite aus Show und Film" gegeneinander antritt. Nun ja.

Es ging am Samstagabend einmal mehr um 50.000 Euro - und die bekam am Ende der Mockridge. Dabei hatte der gebürtige Engländer Ross Antony sogar extra für die Sendung abgespeckt. So schade: Kaum jemand sah die neue Figur des ehemaligen Brosis-Sängers und dann ging er nach all den mehr oder weniger absurden Disziplinen - die beiden Kandidaten mussten unter anderem im Segway-Rennen gegeneinander antreten - auch noch als Verlierer vom Platz - bei einem Endpunktestand von 26:11.

Doch Samstagabendfans können aufatmen: Das war vorerst die letzte Ausgabe von "Schlag den Star", denn der Erfinder Stefan Raab verabschiedet sich zum Jahresende ja aus der Fernsehlandschaft. Durch die gestrige Show hat der beinahe unbesiegbare Master Raab wieder einmal als Moderator geführt. Als Kommentator stand ihm wieder Frank Buschmann zur Seite.

jen

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