Seriendialog der Woche Ja, auch ich hasse Frank Underwood

Seriendialog der Woche: Ja, auch ich hasse Frank Underwood
Manchmal passt ein Serien-Dialog auf etwas, das mich beschäftigt. Serien-Fans wissen, was ich meine. Heute: ein bezeichnender Dialog aus "House of Cards".

Heute: ein bezeichnender Dialog aus "House of Cards".

Weil: Ja, auch ich hasse Frank Underwood.

Ich hasse ihn, weil er so abgrundtief böse ist. Weil er vor nichts zurückschreckt. Weil er jeden für seine Zwecke nutzt - sogar seine Ehefrau. Weil er über Leichen geht.

Ich hasse ihn, weil ich trotzdem mit ihm mitfiebere. Weil ich natürlich will, dass er bekommt, was er will. Weil ich ihn für seine Intrigen bewundere. Weil ich einfach nicht genug davon bekommen kann, die Geschichte seines skrupellosen Handelns zu verfolgen.

Und was ich am allerschlimmsten finde: Dass ich so lange darauf warten muss musste, bis der Fiesling wieder in mein Leben tritt. Aber zumindest damit hat es ja nun Netflix sei Dank sehr bald ein Ende.

Woraus: "House of Cards", Staffel 1, Folge 10. Kevin Spacey spielt Francis Underwood, einen demokratischen Kongress-Abgeordneten in Washington DC mit einem enormen Zug zur Macht. Die Dialoge sind messerscharf, die Handlung sehr spannend und die Schauspieler einfach großartig - allen voran Kevin Spacey, dicht gefolgt von Robin Wright, die Underwoods Ehefrau spielt, und Kate Mara in der Rolle einer ehrgeizigen jungen Journalistin. Seit 2013. In den USA wird wurde die zweite Staffel am 14. Februar (Ortszeit) auf Netflix veröffentlicht. In Deutschland ist die erste Staffel derzeit auf Sky Atlantic HD zu sehen, die zweite ist für 3. März angekündigt. Außerdem: bei iTunes und auf DVD.


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