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"The Voice of Germany" Diesen Typen findet sogar Robbie Williams gut

Marc Amacher
Marc Amacher begeisterte Robbie Williams.
© ProSieben SAT.1/Richard Huebner
Sie kennen sich noch aus den 90ern: Die Fantastischen Vier holten Robbie Williams als Gast-Coach zu "The Voice of Germany". Der fand sofort seinen Favoriten unter den Kandidaten.

Lange Haare, alberne Faxen: Als sich Smudo, Michi Beck und Robbie Williams zum ersten Mal trafen, waren sie gerade frisch erfolgreich - und ganz schön jung. 1992 bei der Bravo Supershow teilten sich Take That und die Fantastischen Vier eine Garderobe, blödelten mit einer Videokamera backstage rum. Für die "The Voice of Germany"-Show am Sonntag kramten Smudo und Beck das alte Material noch einmal heraus, denn Williams war als Gast-Juror zu Besuch.

Um die endgültigen Kandidaten für die anstehenden Live-Shows auswählen zu können, luden sich die Coaches jeweils einen Promi ein. Die Überraschung im Team der Fantas war entsprechend groß, als Williams in typischer Superstar-Manier mit Sonnenbrille bei den Proben hereinspazierte.

Robbie Williams und die Fantastischen Vier kennen sich von früher

"Ich kann es kaum erwarten, die Jungs von den Fantastic Four zu sehen. Die hab ich vermisst", sagte Williams. Noch mehr freuten sich jedoch die überraschten Kandidaten, die die ganze Woche über kein anderes Thema mehr kannten.

Kein Wunder: Williams ist seit über 20 Jahren im Musikbusiness erfolgreich, hat über 77 Millionen Tonträger verkauft. Die "The Voice"-Teilnehmer stehen hingegen am Anfang ihrer Musik-Karrieren. Von Profi Williams bekamen sie nun Tipps.

So fand der britische Promi, dass Publikums-Liebling Jonny vom Dahl sich noch stärker öffnen müsse. "Lass sie rein! Persönlichkeit ist alles", sagte Williams. Seinen Liebling hatte er schnell gefunden: Vom Schweizer Marc Amacher war er begeistert. "Wow, was für ein Talent! Du weißt, wer du bist, du weißt, was du bist und das ist einzigartig und originell", schwärmte Williams und ließ es sich nicht nehmen, kurz mit Amacher ein Duett anzustimmen. Die beiden sangen den Song "Personal Jesus" von Depeche Mode. "Also ich würde dich live sehen wollen, ich bin ein Fan", versicherte Robbie Williams dem Sänger.

Der gab sich unbeeindruckt: "Natürlich war ich entspannt. Er ist Musiker wie andere Dachdecker oder Bauarbeiter sind", sagte Amacher.

sst

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