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TV-Tipp 3.12.: "Der Tatortreiniger": Schotty putzt wieder

Der NDR hat bislang alle zehn Folgen von "Der Tatortreiniger" im Spätprogramm versenkt. Den Siegeszug der grandiosen Comedy-Reihe konnte das freilich nicht aufhalten. Jetzt kommen neue Folgen.

Schotty (Bjarne Mädel) und Wiebke (Fritzi Haberland) kennen sich von früher

Schotty (Bjarne Mädel) und Wiebke (Fritzi Haberland) kennen sich von früher

"Der Tatortreiniger" 22.00 Uhr, NDR
COMEDY Ich hab es schon so oft auf dieser Seite geschrieben, dass ich müde werde, es zu wiederholen: Es ist eine Schande, dass der NDR die Comedy-Reihe "Der Tatortreiniger" im dritten Programm versteckt und sie zu späterer Stunde unter der Woche versendet. Dass der Sender Staffeln unterbricht und erst zwölf Monate später fortsetzt. Ich habe es als Trauerspiel beschrieben. Habe den NDR in einem ironischen Brief direkt angeschrieben. Doch nichts ist passiert. Ich gebe es auf.

Gar nicht müde werde ich hingegen, immer wieder darüber zu schreiben, wie toll, lustig und gleichzeitig tiefgründig die Folgen um den HSV-Fan Schotty (Bjarne Mädel) sind, der immer dann gerufen wird, wenn irgendwo jemand gestorben ist und jemand saubermachen muss. Was er bei seinen Einsätzen erlebt, ist herzlicher und intelligenter als alles, das im deutschen Fernsehen unter dem Label Comedy zu sehen ist.

Zehn Folgen sind bislang ausgestrahlt worden, im Januar zeigte der NDR die erste Folge der dritten Staffel - und ließ die Fans dann rund zwölf Monate zappeln. Jetzt geht es mit neuen Folgen weiter: In "Schweine" (22 Uhr) trifft Schotty seine Ex-Freundin (Fritzi Haberlandt) wieder, die er seit 15 Jahren nicht mehr gesehen hat - und kommt ihr näher. Eine Begegnung der ganz anderen Art erlebt Schotty in "Carpe Diem": Er wird auf eine Behörde geschickt, wo er das Büro eines vor einigen Tagen einem Herzinfarkt erlegenen Sachbearbeiter säubern soll. Der Tatortreiniger macht sich seine Gedanken, die immer lebendiger werden - bis der tote Beamte (André Jung) zu ihm spricht. Weitere Folgen laufen am 10., 17. und 30. Dezember.
Ein TV-Tipp von Carsten Heidböhmer, Kulturredakteur beim stern



Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.