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"Wer wird Millionär?": Warum Günther Jauch nicht geholfen hat

Als seine Kandidatin am Montagabend schon bei der 50-Euro-Frage scheiterte, sah Günther Jauch bloß zu und griff nicht ein. Dafür erntete der "Wer wird Millionär?"-Moderator Kritik. Nun verteidigt er sich.

Günther Jauch

"Wer wird Millionär?"-Moderator Günther Jauch

"Aller Anfang ist ..." könnte eine Einstiegsfrage bei "Wer wird Millionär?" lauten, und sollte der Kandidat hier schwächeln, wird Günther Jauch sicher nachhelfen und ihm die richtige Antwort "schwer" einflüstern. Denn bei der ersten Frage lässt der Moderator nie jemanden hängen. Eigentlich: Denn in der am Montagabend ausgestrahlten Sendung griff Jauch nicht ein, als sich eine 20-jährige Studentin darauf verstieg, seit jeher hätten Riesen Schnauzer gehabt. Wo er die Kandidaten sonst mit Worten und Blicken auf die richtige Spur brachte, blieb er diesmal stumm. Dafür hat Günther Jauch viel Kritik einstecken müssen, er habe herzlos gehandelt. 


Nun hat sich der Moderator in der "Bild"-Zeitung zu den Vorwürfen geäußert - und attackierte erst einmal pauschal seine Kritiker. "Es liegt in der Natur der sozialen Medien, dass nicht nur gegensätzliche, sondern auch absolut extreme Meinungen vertreten werden." Aus diesem Grund könne man es für einen Teil der User nur falsch machen.


Neoliberale Begründung

Für sein Nicht-Einschreiten führt er Gründe an - und klingt dabei ein wenig wie Guido Westerwelle, als der sich noch als neoliberaler Einpeitscher betätigte: Es gebe keine Garantie auf "leistungslose Gewinne" -  und "Wer wird Millionär?" sei keine Wohltätigkeitssendung.  "Wenn ich jedem automatisch bei jeder Antwort über die Hürde helfe, ist der Reiz der Sendung dahin." Außerdem hätte die Kandidatin mehr als eine Möglichkeit gehabt, sich zu korrigieren. 

Für die Studentin hat er immerhin ein paar tröstende Worte übrig:  Die habe toll reagiert und "nach der falschen Antwort alles richtig gemacht". In Jauchs Augen ist sie keineswegs blamiert. Im Gegenteil sei sie um eine Erfahrung reicher. Und: Sie habe nun eine schöne Geschichte für ihre Enkel.

che
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(