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Tote Kamerafrau Was Alec Baldwin und Halyna Hutchins direkt nach dem Schuss gesagt haben

Halyna Hutchins starb durch einen Schuss aus Alec Baldwins Requisitenwaffe
Halyna Hutchins starb durch einen Schuss aus Alec Baldwins Requisitenwaffe
© CAPITAL PICTURES / Picture Alliance
Kurz nachdem sie von einem Schuss aus Alec Baldwins Requisitenwaffe getroffen wurde, bewies Halyna Hutchins noch ihren Humor. 

Der Schuss aus Alec Baldwins Requisitenpistole traf sie im Brustbereich. Laut Augenzeugenberichten taumelte Halyna Hutchins ein paar Schritte rückwärts, bevor sie zusammenbrach und die Set-Ärztin erste Hilfe leistete. 

Fall Alec Baldwin: Das waren Halyna Hutchins' letzte Worte

In ihren letzten Momenten scheint die Kamerafrau Humor bewiesen zu haben. Die "Los Angeles Times" hat Hutchins' letzte Worte vor ihrem Tod offenbart. "Das ist nicht gut, das ist gar nicht gut", soll die Ukrainerin gesagt haben. Die Zeitung weiß auch, was Regisseur Joel Souza nach dem Todesschuss sagte. Auch er wurde von der Kugel getroffen, musste im Krankenhaus von Albuquerque behandelt werden. "Was zum Teufel war das? Das brennt!", soll er ausgerufen haben, ähnlich wie Alec Baldwin selbst, der die Runde gefragt haben soll, was "zum Teufel gerade passiert" sei. Die Zeitung bezieht sich auf die Aussagen von 14 Augenzeugen. 

Trotz des schnellen Eingreifens von Crew und Set-Ärztin überlebte die 42-jährige Kamerafrau nicht. Sie wurde mit dem Helikopter in ein naheliegendes Krankenhaus in Albuquerque geflogen, wo sie für tot erklärt wurde. Joel Souza musste schwer verletzt behandelt werden.

Fall Baldwin: Das letzte Foto von der lebenden Halyna Hutchins

Schuldfrage ungeklärt

Bis jetzt sind die Ermittlungen der Polizei von Santa Fe noch nicht abgeschlossen. Dass Halyna Hutchins' Familie eine Zivilklage anstreben könnte, halten Rechtsexperten für wahrscheinlich: "Gegen die Produktionsfirma, gegen die Waffenmeisterin, gegen den Regieassistenten, der die Waffe an Alec Baldwin übergeben hat, sowie alle anderweitigen Personen – inklusive Baldwin als Produzent, wenn diesen eine substanzielle Pflichtverletzung, die zu dem Unfall geführt hat, nachzuweisen ist", erklärt US-Anwalt Elson D. Nowell der "Bild"-Zeitung.

Hutchins Familie könnte Schadensersatz fordern. Kommt heraus, dass bei der Produktion tatsächlich nachlässig gehandelt wurde, stünde eine große Summe im Raum. "Ich gehe davon aus, dass alle verklagt werden", sagt Rechtsexperte Bryan Sullivan. 

Quellen: "Los Angeles Times" / "TMZ" / "Bild"-Zeitung / AFP

ls

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