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Frau von Oliver Pocher: Amira Pocher kämpft gegen Pädophilie-Accounts auf Instagram

In letzter Zeit haben Oliver und Amira Pocher vor allem über ihre Corona-Erkrankung gesprochen. Jetzt geht es im Leben des Paares um etwas anderes: den Kampf gegen pädophile Inhalte auf Instagram.

Oliver und Amira Pocher sagen den Kampf gegen Pädophilie auf Instagram an.

Dass momentan kein Influencer sicher ist vor der Moral-Schelte von Oliver Pocher ist, wissen mittlerweile wohl auch die letzten Blogger im Netz. Immer wieder kritisiert der Comedian all jene, die während der Corona-Krise Werbung machen oder sich nicht an die Ausgangsbeschränkungen halten. Doch nicht nur darüber empörte Pocher sich. Er und seine Ehefrau Amira kritisierten außerdem, Influencer würden ihre Kinder instrumentalisieren, um mehr Likes zu bekommen – eine Gefahr für die Kleinen.

Amira Pocher kämpft gegen Pädophilie-Accounts

In einem Video von ihrem Ehemann macht Amira Pocher auf ein schlimmes Problem aufmerksam. Denn auf Instagram gebe es viele Pädophilie-Accounts, die ihr in den vergangenen Tagen weitergeleitet wurden. "Man sieht da einfach freizügige kleine Kinder – sowohl Mädchen als auch Jungs", erzählte sie. In den Kommentaren unter den Beiträgen seien "abstößige Sachen und offensichtlich mit pädosexuellen Hintergründen", sagte Pocher. 

"So eine Seite lebt von anderen Accounts, die ihre Kinderfotos für jeden frei verfügbar machen", betonte sie. Umso wichtiger sei es, seine eigenen Kinder nicht im Internet zur Schau zu stellen. Die besagten Instagram-Accounts meldete die Make-up-Artistin beim LKA Düsseldorf, wie sie verriet. Die Profile seien mittlerweile gelöscht  und die Daten an die Behörden weitergeleitet worden. Ein erster Erfolg im Kampf gegen pädophile Inhalte, denn "auch jedes einzelne darauf präsentierte Bild oder Video wurde gesperrt und kann somit nie mehr auf Instagram oder Facebook landen", sagte sie.

Das Coronavirus betrifft Oliver Pocher und seine Frau Amira.

Zuspruch von Sandy Meyer-Wölden

Lob für ihr Engagement bekam Amira Pocher auch von der Ex-Frau ihres Ehemannes, Alessandra Meyer-Wölden. Ebenfalls auf Instagram schrieb die Influencerin: "Obwohl wir uns nicht immer einig sind, bei einer Sache halten wir von Anfang an und immer fest zusammen. Schützt bitte eure Kinder und haltet sie aus dem Netz raus." 

Man kann von der Instagram-Präsenz der Pochers gerade halten, was man möchte. In diesem Fall gehen sie den einzig richtigen Weg.

+++ Update 12.20 Uhr: 

Mit einem Statement hat sich jetzt auch Instagram bei den Pochers für ihre Mühen bedankt und das eigene Vorgehen erläutert. "Wir möchten uns bei Herrn und Frau Pocher bedanken, dass Sie uns auf diese Profile aufmerksam gemacht haben. Wir untersuchen die Fälle derzeit mit oberster Priorität und haben schon zahlreiche Konten entfernt. Inhalte, die mit dem Missbrauch oder der Gefährdung von Kindern in Zusammenhang stehen, sind auf Instagram nicht erlaubt. Sobald wir auf solches Material aufmerksam gemacht werden, entfernen wir es und kontaktieren die zuständigen Behörden. Zusätzlich nutzen wir unter anderem Bilderkennungstechnologie, um solche Inhalte proaktiv zu finden, zu entfernen und die weitere Verbreitung zu unterbinden. Im dritten Quartal 2019 haben wir 95% aller von Instagram entfernten Inhalte, die mit dem Missbrauch und der Gefährdung von Kindern in Zusammenhang stehen, proaktiv gefunden bevor sie überhaupt jemand an uns gemeldet hat", sagte ein Sprecher des Unternehmens zum stern.

ls