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Amy Winehouse: Ganz schön mutig, Amy

Neuerdings engagiert sich Amy Winehouse gegen Brustkrebs und hat dafür all ihre Kleidungsstücke abgelegt. Es ist nicht das einzige Projekt der umtriebigen Sängerin - was Ehemann Blake Fielder-Civil nicht gerade begeistert.

Von Sandra Reitz

Splitternackt steht sie da, die Brüste nur von Klebeband bedeckt. Die Gitarre hält sie wie zum Schutz vor ihren Körper. Dieses Foto von Amy Winehouse, 24, das Carolyn Djanogly für die April-Ausgabe des britischen Frauenmagazins "Easy Living" schoss, erweckt Aufsehen - und das soll es auch: Es ist eine Aktion gegen Brustkrebs. Und das neueste Projekt von Winehouse, deren Album "Back To Black" in England und Deutschland erneut auf Platz eins der Charts kletterte. Auch Giorgio Armani wurde da hell¬hörig: Der Modedesigner wünscht sich, dass die Sängerin am 5. Mai bei der Costume Institute Gala im New Yorker Metropolitan Museum auftritt - für rund 640.000 Euro. Bislang hat Winehouse noch nicht zugesagt, der Hype um ihre Person scheint ihr zunehmend zu viel zu werden. Sie feiert wieder ausgiebig, auch eine Hautinfektion im Gesicht sowie frische Schnitte an den Armen sprechen Bände.

Oder liegt' s am Hin und Her mit Ehemann Blake Fielder-Civil? Er verkündete abermals, er wolle sich scheiden lassen, weil sie sich zu oft mit anderen Männern vergnüge. Dabei hatte Winehouse erklärt, sie wolle die Arbeit am neuen Album auf Eis legen, um mit Fielder-Civil eine Familie zu gründen, sobald er aus dem Gefängnis freikommt. Doch sein Prozess beginnt nicht vor Juni. Gut, dass sich Winehouse daheim in Camden gerade ein Tonstudio hat einbauen lassen. Denn Musik machen ist immer noch das, was sie am besten kann.