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Auftritt im US-Fernsehen Heidi Klum bricht ihr Schweigen


Nach monatelangen Spekulationen stellt sich Heidi Klum der Presse und redet im amerikanischen Fernsehen Klartext. Über ihre Ehe, über ihre Scheidung - und die Liaison mit Leibwächter Martin Kristen.

Seit der Trennung von Ehemann Seal gibt es immer wieder Spekulationen um eine neue Liebe im Leben von Heidi Klum. Nun äußerte sich die 39-Jährige erstmals persönlich. Klum war in der US-Talkshow "Katie" zu Gast. Aufgezeichnet wurde die Show bereits Anfang September in New York, ausgestrahlt wird sie am Mittwochabend amerikanischer Zeit. Bereits vorab sickerten Details aus dem Gespräch zwischen Heidi Klum und Gastgeberin Katie Couric an die Öffentlichkeit.

"Ich weiß nicht, wie sich das Ganze entwickeln wird - es hat gerade erst begonnen. Ich weiß auch nicht, wohin es führen wird", antwortet Klum laut "Bild"-Zeitung auf die Frage, ob sie eine Beziehung mit ihrem Leibwächter Martin Kristen habe. "Ich vertraue ihm das Leben meiner Kinder an, schon seit vier Jahren", so Klum weiter. "Er ist ein großartiger Mensch. Wir lernen uns jetzt gerade von einer völlig neuen Seite kennen." Klums Management wollte zu dem Auftritt im amerikanischen Fernsehen keine Erklärung abgeben. Die "Bild"-Zeitung beruft sich bei dem Bericht auf Zitate aus der Show des Senders ABC.

"Es hat einfach nicht funktioniert"

Tatsächlich gibt es einen vorab veröffentlichten Videoclip zur Talkshow von Katie Couric. Darin sieht man Klum auf einem weißen Ledersessel sitzen. Sie trägt einen schwarzweißen Hosenanzug, High Heels, die Haare offen, die Nägel rot lackiert. Klum lächelt, wie immer. Sie ist keine, der man Trauer, Enttäuschung oder Strapazen öffentlich anmerkt. "Hinter dir liegen harte Monate und harte Wochen. Wie geht es dir?", fragt Couric. "Mir geht es soweit okay", antwortet Klum. "Natürlich ist es hart, sich scheiden zu lassen. Ich wollte das alles ja nicht. Ich bin jemand, der an Märchen glaubt. Und als ich 'Ja' gesagt habe, dachte ich, es sei für immer." Sie bedauere, dass es so weit kommen musste. "Ich habe mein Bestes gegeben und er hat sein Bestes gegeben. Es hat einfach nicht funktioniert", so Klum.

Im Interesse der Kinder wolle sie mit Seal befreundet bleiben. Dies sei nach seinen Äußerungen jedoch nicht so einfach. Schließlich war er es, der die Gerüchte um eine angebliche Affäre zwischen Klum und ihrem Leibwächter in die Welt gesetzt hatte. Anfang September sagte er in einem Interview mit dem US-Promiportal "TMZ.com": "Ich hätte mir gewünscht, dass Heidi mehr Klasse gezeigt und gewartet hätte, bis wir getrennt sind, ehe sie mit einer Hilfskraft ins Bett steigt." Seitdem tobt ein erbitterter Rosenkrieg zwischen Klum und Seal. Es geht um viel Geld und das Sorgerecht für die vier gemeinsamen Kinder. Dass Klums öffentliche Beichte nun den Scheidungsprozess beschleunigt, darf bezweifelt werden.

jum/DPA DPA

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