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Ehemaliger "First Dog" Hund Bo ist gestorben – Barack Obama trauert um einen "wahren Freund"

Barack Obama kniet und begrüßt seinen Hund Bo
Barack Obama wird von Hund Bo vor dem Oval Office begrüßt. Das Foto wurde 2012 aufgenommen
© Martin H. Simon / AFP
Barack Obama hatte seinen Töchtern einst einen Welpen versprochen, sollte er US-Präsident werden. Nun ist Hund Bo gestorben, die Familie ist sehr traurig.

Barack Obama und seine Familie sind traurig über den Tod ihre Hundes Bo. Der Portugiesische Wasserhund, der mit der Familie des Ex-US-Präsidenten im Weißen Haus gelebt hatte, starb am Samstag an Krebs. "Heute hat unsere Familie einen echten Freund und treuen Gefährten verloren", twitterte Obama. Mehr als zehn Jahre lang sei Bo "eine konstante, sanftmütige Präsenz in unserem Leben" gewesen. An guten, schlechten und an "allen Tagen dazwischen" habe er sich immer gefreut, die Obamas zu sehen.

Der Hund habe die Aufregung im Weißen Haus gut ausgehalten, habe gebellt, aber nicht gebissen und habe es geliebt, im Sommer in den Pool zu springen, schrieb Obama. Bo sei zudem "unerschütterlich" im Umgang mit Kindern gewesen, habe für Essensreste am Tisch gelebt und "tolles Haar" gehabt. "Er war genau das, was wir brauchten und mehr als wir jemals erwartet hatten. Wir werden ihn sehr vermissen."

Bo war im April 2009 zu den Obamas ins Weiße Haus gezogen. Barack Obama hatte seinen Töchtern Sasha und Malia vor seiner Wahl 2008 einen Hund versprochen, falls er als Präsident ins Weiße Haus einziehen sollte. Die Obamas bekamen den schwarz-weißen Welpen dann als Geschenk von US-Senator Edward Kennedy, einem Freund der Familie.

Hund von Barack Obama war der Star im Weißen Haus

Im Weißen Haus entwickelte sich Bo zu einem heimlichen Star: Als First Dog war er bei vielen Terminen des Präsidenten mit dabei. Er traf den Papst, besuchte Kinder in einem Krankenhaus und flog in der Präsidentenmaschine Air Force One mit.

Die damalige First Lady Michelle Obama bezeichnete Bo auch mal als "Sohn". Bo war nicht der einzige Hund der Obamas im Weißen Haus, 2013 kam Sunny – ebenfalls ein Portugiesischer Wasserhund – hinzu.

Haustiere – insbesondere Hunde – haben im Weißen Haus eine lange Tradition, die der derzeitige Präsident Joe Biden fortsetzt. Die Bidens haben zwei Deutsche Schäferhunde, Major und Champ. Bald soll noch eine Katze hinzukommen. Bidens Vorgänger Donald Trump war der erste US-Präsident in der jüngeren Geschichte, dessen Familie keinen Hund hatte.

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama
anb AFP DPA

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