Barmherziges Topmodel Heidi will Britney "zurechtbiegen"


Heidi Klum hat Mitleid mit Britney Spears: "Sie kann bei uns ein paar Monate unterkommen", hat das Topmodel der gestrauchelten Sängerin in einem Fernseh-Interview angeboten. Klum traut sich sogar zu, Spears wieder "zurechtzubiegen". Die hat derweil ganz andere Sorgen. 50 Millionen aus ihrem Vermögen sollen weg sein.

Topmodel Heidi Klum hat der psychisch schwer angeschlagenen US-Popsängerin Britney Spears ihre Hilfe angeboten. "Sie kann mich gerne anrufen und bei uns im Haus ein paar Monate unterkommen. Dann werde ich sie schon zurechtbiegen", sagte die dreifache Mutter in der ARD-Talksendung "Beckmann", die am Montagabend ausgestrahlt wird. Natürlich habe Spears ein unheimlich wildes Leben gehabt, sagte Klum, aber es tue ihr leid, wenn ein junger Mensch so aus der Bahn geworfen werde. Klum selbst ist seit fast drei Jahren mit dem Sänger Seal verheiratet und führt nach eigenen Angaben ein sehr zufriedenes Leben: "Ich war noch nie so glücklich wie heute", sagte sie zu Beckmann.

Im Gegensatz dazu herrscht bei Spears nach wie vor Chaos. Vater Jamie Spears, der derzeit als Vormund ihr Vermögen verwaltet, behauptet, dass seine Tochter in den letzten drei Jahren fast 50 Millionen Dollar ausgegeben hätte. Angeblich habe Spears das Geld für teure Immobilien, Autos und Partys verprasst, zudem stehen Manager unter Verdacht, die Pop-Sängerin um Millionen betrogen zu haben. Vater Spears will nun retten, was noch da sei, sagt er. Das Gesamtvermögen wird auf mehr als 100 Millionen Dollar geschätzt.

Die 26-Jährige steht unter Vormundschaft, weil sie Anfang Februar erneut in die Psychiatrie eingeliefert und nach einigen Tagen aber gegen den Rat ihres Arztes entlassen worden war. Ihre Eltern erklärten daraufhin, dass sie um ihr Leben fürchteten. Ein Gericht in Los Angeles entschied vor wenigen Tagen, dass Spears mindestens bis zu einer erneuten Anhörung am 10. März weiter unter die Vormundschaft ihres Vaters gestellt bleibt. Bis dahin muss ein vom Gericht ernannter Anwalt eine Bewertung des geistigen und medizinischen Zustands des Popstars vorlegen.

Mai/AP AP

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