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Boris Becker vs. Oliver Pocher: Nächtlicher Twitter-Zoff um Sandy

Zuerst ging es um eine Frau, dann eskalierte der Streit: Boris Becker und Oliver Pocher lagen sich vergangene Nacht auf Twitter böse in den Haaren. Die User freuten sich über "das gute Nachtprogramm".

Tennislegende Boris Becker und Comedian Oliver Pocher haben sich bei Twitter einen Schlagabtausch geliefert. Anlass für die Sticheleien waren Diskussionen über Beckers zweite Biografie "Das Leben ist kein Spiel", in dem der dreimalige Wimbledon-Gewinner auch seine Kurzzeit-Verlobung mit Sandy Meyer-Wölden thematisiert. Die heißt inzwischen Alessandra Pocher und hat drei Kinder mit dem Moderator. Das Paar lebt Medienberichten zufolge aber getrennt.

Oliver Pocher twitterte in der Nacht zum Montag an die Adresse von Boris Becker: "Ganz einfach: Leg Dich nicht mit einem POCHER an!! Und solange meine Frau meinen Namen trägt, überlegst Du Dir demnächst ..." - und dann in einer weiteren Nachricht - "was du für einen Schwachsinn schreibst!".

Becker nimmt's gelassen

Der Moderator legte dann noch nach: "Gehe jetzt schlafen! Habe im Gegensatz zu Dir einen RICHTIGEN Job! Können uns gerne mal 1:1 austauschen, wenn Du Dich traust", schrieb Pocher, ebenfalls an Becker gerichtet. Der entgegnete: "ich suche kein neues Programm ..." und "ich wünsche dir viel Spaß bei der Scheidung...".

Echter Streit oder Fake zu Marketingzwecken?

Schließlich lud Pocher Becker noch zu seiner RTL-Show "Alle auf den Kleinen" ein - dort misst er sich in mehreren Spielen mit drei Gegnern. Es bleibt die Frage, ob es sich bei dem Zwist nicht vielleicht doch um eine Inszenierung handelte, um die jeweiligen Shows und Bücher zu bewerben. Pocher wies auf Nachfrage Beckers, was dieser denn eigentlich derzeit beruflich mache, auf die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises am Mittwoch in Köln hin, die er unter anderem moderiert: "Läuft am Freitag um 22:15 in Sat1! Wird lustig..." Beckers Buch kommt am 2. Oktober auf den Markt.

Den Twitter-Usern war das größtenteils egal. Sie bedankten sich bei den beiden Streithähnen für das "gute Nachtprogramm".

sas/DPA / DPA