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Boris Beckers Geständnis: Es war nicht die Besenkammer

Ein wichtiges Detail deutscher Promi-Geschichte muss wohl umgeschrieben werden: Viele Jahre nach dem folgenreichen Sex mit Angela Ermakova hat Boris Becker klargestellt, dass der Tatort nicht die "Nobu"-Besenkammer war. Das echte Liebesnest war aber nicht wesentlich romantischer.

Ist die Besenkammer völlig zu Unrecht zum geflügelten Wort in der deutschen Sprache geworden? Der ehemalige Tennisprofi Boris Becker hat jetzt in der britischen Boulevard-Zeitung "The Sun" bestritten, dass der Sex mit Angela Ermakova in dem kleinen Seitenraum des Londoner Restaurants "Nobu" stattgefunden hatte.

Der wahre Tatort sei eine Treppe zwischen zwei Toiletten gewesen, zitierte das Blatt den 41-Jährigen am Donnerstag nach einem TV-Interview, das am Samstag beim britischen Sender ITV ausgestrahlt werden soll. Der Sender gab zunächst keine Stellungnahme zu dem Bericht ab.

Becker bereue zudem den "Ausrutscher" mit dem Model. Er habe sich "sehr schuldig" gefühlt und schäme sich, seine damalige Frau Barbara betrogen zu haben. Ein Vaterschaftstest hatte 2001 ergeben, dass Anna Ermakova Beckers Tochter ist. Er liebe seine kleine Tochter heute von ganzem Herzen, betonte Becker.

DPA / DPA
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