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Vormundschaft Britney Spears' Vater verliert vor Gericht – und ihre Schwester unterstützt "Free Britney"

Jamie Spears und Britney Spears
Jamie Spears und Britney Spears
© Uncredited / Picture Alliance
Britney Spears' Kampf gegen die Vormundschaft nimmt an Fahrt auf. Jetzt hat ihr Vater Jamie vor Gericht verloren. Damit übt er nicht mehr die volle Kontrolle über ihre Einkünfte aus. 

Seit mehr als zehn Jahren schon darf Britney Spears nicht über ihre Einkünfte verfügen. Und das, obwohl die 39-Jährige weiterhin fleißig arbeitet und Geld verdient. Ihr Vater Jamie hat als Vormund auch Macht über ihre Finanzen. Im vergangenen Jahr argumentierte deshalb ihr Anwalt, Samuel D. Ingham III., Spears habe Angst vor ihrem Vater und ihr wäre es lieber, wenn eine unabhängige Partei, zum Beispiel eine Bank, über ihr Geld entscheiden könne. 

Britney Spears' Vater nicht mehr alleiniger Vormund

Vor Gericht wurde ihr Antrag, Jamie Spears abzusetzen, daraufhin abgelehnt, jedoch ordnete das Gericht an, das Unternehmern Bessemer Trust als Co-Vormund einzusetzen. Dagegen reichte wiederum Jamie Spears Einspruch ein. Er wollte weiterhin einziger Vormund bleiben. Am Donnerstag konnte sich Spears' Team über einen Erfolg freuen: Der Einspruch ihres Vaters wurde abgelehnt.  

"Mein Mandant freut sich auf die Zusammenarbeit mit Bessemer, um eine Investitionsstrategie im besten Interesse seiner Tochter fortzusetzen", sagte Anwältin Vivian Thoreen nach der Anhörung. "Mein Mandant Jamie Spears hat seine Pflichten als einer von Britneys Vormündern gewissenhaft und professionell erfüllt, und seine Liebe zu seiner Tochter und seine Hingabe, sie zu beschützen, ist für das Gericht klar ersichtlich", hieß es weiter.

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Ihre Schwester unterstützt "Free Britney"-Bewegung

Nachdem kürzlich Britney Spears' Freund, Fitnesstrainer Sam Asghari, öffentlich gegen Jamie Spears wütete, mischt sich jetzt offenbar auch ihre Schwester ein. Am Donnerstag fand eine virtuelle "Free Britney"-Versammlung mit über 1000 Teilnehmern statt - darunter auch Jamie Lynn Spears. 

Etwa zehn Minuten lang nahm die 29-jährige Schauspielerin an dem Videocall teil. Unterstützer der Bewegung freute das. Es zeigt, wer welches Team im Kampf um Britney Spears' Freiheit unterstützt. 

ls

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