"Let's Dance"-Kandidatin Betty Taube
Kinderheim prägte ihr Leben entscheidend

Betty Taube mit ihrem "Let's Dance"-Tanzpartner Alexandru Ionel.
Betty Taube mit ihrem "Let's Dance"-Tanzpartner Alexandru Ionel.
© RTL / Stefan Gregorowius
"Let's Dance"-Kandidatin Betty Taube spricht über die Zeit mit ihrer alkoholabhängigen Mutter - und wie das Kinderheim sie wohl rettete.

Model Betty Taube (31) schlägt sich bei "Let's Dance" (RTL) bisher prächtig. Mit ihrem Tanzpartner Alexandru Ionel (31) holte sie in Folge zwei die zweitmeisten Jurypunkte. Bei der Herausforderung hilft ihr das Motto: "Da musst du durch als Lurch, wenn du Frosch werden willst". Den Spruch hat sie von ihrer Mutter, wie Taube im Interview mit "RTL" verrät. Mit ihrer Kindheit verbindet sie aber auch viele negative Erlebnisse, wie sie dem Sender erzählte.

Betty Taube: "Wer weiß, was aus mir geworden wäre"

Betty Taube wuchs bei ihrer alleinerziehenden Mutter auf, die an Alkoholabhängigkeit litt. Bis zu ihrem achten Lebensjahr lebte sie dort, dann kam sie in ein Kinderheim, wo sie bis zu ihrem 19. Lebensjahr blieb. Als Kind verstand sie diese Entscheidung nicht. Erst später habe sie erkannt, dass es ihre "Rettung" gewesen sei. Die Zeit dort habe sie "zu dem gemacht, was ich heute bin", sagt sie dem Sender. Und: "Wer weiß, was aus mir geworden wäre, wenn ich nicht in dieses Kinderheim gekommen wäre."

Warum sie anstatt ins Heim nicht zu ihrem Vater kam, weiß Betty Taube laut eigener Aussage nicht. Mit ihm stehe noch ein "klärendes Gespräch an", wie sie sagt.

Trotzdem positive Erinnerungen an ihre Mutter

An ihre Mutter hat Betty Taube aber auch schöne Erinnerungen. Neben dem Lurch-Motto habe sie ihrer Tochter weitere "tolle Sachen beigebracht". So hatte ihre Mama laut der "Let's Dance"-Kandidatin ein "großes Herz". "Ich glaube, das habe ich auch von ihr bekommen", vermutet Taube.

Ihre Mutter verstarb, als Betty Taube 18 Jahre alt war - und gerade in den Dreharbeiten zu "Germany's next Topmodel" steckte. 2014 erreichte die Brandenburgerin in der neunten Staffel der Castingshow das Halbfinale. "Man vergisst ja relativ schnell das, was dann so das Schlimme war und man versucht sich, gerade wenn die Person auch nicht mehr da ist, irgendwie trotzdem an die schönen Momente zu erinnern", so Taube. So sei es auch bei ihr und ihrer Mutter gewesen. "Ich vermisse sie trotzdem total", sagt das Model.

Betty Taube spricht nicht zum ersten Mal über ihre schwierige Kindheit. In ihrem Buch "Sag, die blauen Flecke kommen vom Spielen", das im Herbst 2025 erschienen ist, arbeitet sie auf, "wie der Alkoholismus meiner Mutter meine Kindheit zerstörte".

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