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"Framing Britney Spears" Britney Spears reagiert erstmals auf ihre Doku: "Habe zwei Wochen lang geweint"

Popsängerin Britney Spears freut sich bei der Vanguard-Verleihung der 29. GLAAD Media Awards im Beverly Hilton Hotel
Popsängerin Britney Spears hat sich auf Instagram zu ihrer Doku "Framing Britney Spears" geäußert
© Chris Pizzello / DPA
Anfang Februar erschien die US-Dokumentation "Framing Britney Spears", eine Enthüllungsdoku über den Aufstieg und das Drama um den psychischen Gesundheitszustand der Popsängerin. Jetzt hat sich die 39-Jährige erstmals dazu geäußert.

Anfang Februar wurde auf dem US-Sender FX und der Streamingplattform Hulu "Framing Britney Spears" veröffentlicht. In der rund 75 Minuten langen Dokumentation von Regisseurin Samantha Stark geht es um die Höhen und Tiefen in der Karriere der 39-jährigen Popsängerin. Aber auch, wie sich Menschen an ihrem Erfolg bereichert haben. Weil vor allem ihr Vater nicht gut weg kommt, befeuert die Doku einmal mehr die "Free Britney"-Bewegung, deren Ziel es ist, dass der Star wieder ein selbstbestimmtes Leben führen und über seine Finanzen frei verfügen darf.

Jetzt hat sich die Sängerin erstmals selbst zu Wort gemeldet. Auf Instagram postete sie ein Video, auf dem sie zu dem Song "Crazy" von Aerosmith tanzt. "Über mein Leben ist immer sehr spekuliert worden ..., beobachtet ... und geurteilt worden", beginnt sie den Eintrag, in dem sie erzählt, sie jede Nacht zu diesem Song tanzen müsse, um sich "wild, menschlich und lebendig" zu fühlen. 

Britney Spears: "Habe zwei Wochen lang geweint"

Sie habe die Doku zwar nicht ganz gesehen, "aber das, was ich davon gesehen habe, hat mich peinlich berührt". Vor allem "in welches Licht sie mich gestellt haben. Ich habe zwei Wochen lang geweint und nun ja .... ich weine immer noch manchmal", schreibt sie. 

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Ihr ganzes Leben sei sie den Menschen, vor denen sie performt hat, ausgesetzt gewesen, musste Beleidigungen und Häme durch die Medien über sich ergehen lassen und das "bis zum heutigen Tag noch". Dafür brauche es "viel Kraft, um dem Universum mit deiner wahren Verletzlichkeit zu vertrauen (…) Denn während sich die Welt weiterdreht, bleiben wir als Menschen so zerbrechlich und empfindlich."

Sie versuche sich ihre eigene Freude zu erhalten. Liebe, Glück und vor allem das Tanzen bringe ihr jeden Tag Freude. "Ich bin nicht hier, um perfekt zu sein ... perfekt ist langweilig ... Ich bin hier, um Freundlichkeit weiterzugeben", beendet sie den Eintrag.

Britney Spears beantragte neuen dauerhaften Vormund

Erst vorige Woche hat die Sängerin Medienberichten zufolge eine Ablösung ihres Vaters als Vormund vor Gericht beantragt. Demnach will sie die übergangsweise eingesetzte Jodi Montgomery zu ihrem dauerhaften Vormund machen. 

Nachdem die Sängerin wegen beruflicher und privater Probleme psychisch zusammengebrochen war, hatte ein Gericht 2008 entschieden, ihrem Vater Jamie Spears die Vormundschaft zu übertragen. Dazu gehört auch die Verwaltung ihres Vermögens. Der Vater war im September 2019 aus "persönlichen gesundheitlichen Gründen" von dieser Aufgabe vorübergehend zurückgetreten. Montgomery sprang ein.

Seit längerem versucht Spears, ihren Vater aus dieser Position zu entlassen. In der Doku sah man auch, wie Jamie Spears die Vormundschaft zugesprochen bekam und seitdem nicht nur über Terminkalender, Finanzgeschäfte und Verträge seiner Tochter bestimmen kann, sondern auch kräftig daran mitverdient.

Britney Spears postet Tanzvideo auf Instagram

Zudem fragt die Dokumentation, ob jemand gleichzeitig ein weltweiter Superstar und eine kaum zurechnungsfähige Person sein kann, die unter Kontrolle gestellt gehört. Viele Prominente bekundeten unter dem Hashtag "#FreeBritney" daraufhin ihre Unterstützung für die Sängerin.

Ab dem 5. April 2021 ist die Enthüllungsdoku via Amazon Prime Video für alle Abonnenten des Streamingangebots abrufbar.

Quellen:  Instagram, DPA

jek

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