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Spanien Ehe-Aus im Königshaus: Infantin Cristina und Iñaki Urdangarin trennen sich

Cristina von Spanien und ihr Mann Inaki Urdangarin trennen sich
Infantin Cristina und ihr Ehemann Inaki Urdangarin - hier auf einer Aufnahme im Januar 2015 - haben sich getrennt.
© dpa
In der vergangenen Woche tauchten Bilder von Iñaki Urdangarin beim Händchenhalten mit einer anderen Frau auf, jetzt trennen sich der ehemalige Handballer und Cristina von Spanien endgültig.

Nach 24 Jahren Ehe ist Schluss: Infantin Cristina und Iñaki Urdangarin gehen zukünftig getrennte Wege. Das teilten die Schwester von König Felipe und der ehemalige Handballer am Montag in einer gemeinsamen Erklärung mit. "Wir haben im gegenseitigen Einvernehmen beschlossen, unsere Ehe zu beenden", heißt es in der Mitteilung an die spanische Presseagentur "EFE". Beide wollen sich weiterhin gemeinsam um ihre vier Kinder kümmern, teilten sie weiter mit. Weiter wollten sie sich nicht zu der Trennung äußern und baten um Respekt für ihre Privatsphäre. 

Hintergrund der Trennung dürften Bilder sein, die in der vergangenen Woche vom Magazin "Lecturas" veröffentlicht wurden. Sie zeigten Iñaki Urdangarin beim Händchenhalten mit einer anderen Frau in Frankreich. Laut "Hola" soll es sich um eine Angestellte einer Anwaltskanzlei handeln, für die auch der 54-Jährige tätig ist. Spanische Medien fingen Urdangarin am Montag vor seinem Arbeitsplatz in Vitoria im Norden Spaniens ab, mit Verweis auf die Privatsphäre lehnte dieser jedoch jegliche Kommentare ab. Die Infantin hatte sich zu den Bilder nicht offiziell geäußert. Sohn Pablo erklärte bereits in der vergangenen Woche, dass sich die Familie auch weiterhin lieben werde.

Cristina von Spanien: Vier Kinder entstammen der Ehe mit Iñaki Urdangarin

Infantin Cristina und Iñaki Urdangarin hatten sich bei den olympischen Sommerspielen 1996 in Atlanta kennengelernt und im Oktober 1997 geheiratet. Aus der Ehe entstammen vier Kinder: Juan Valentin (22), Pablo (21), Miguel (19) sowie Irene (16). Gegen das Ehepaar sowie weitere Personen wurden im Zuge einer Korruptionsaffäre im Jahr 2011 ermittelt. Während die 56-Jährige im Verfahren freigesprochen wurde, wurde Urgandarin im Februar 2017 zu einer Freiheitsstafe von fünf Jahren und zehn Monaten verurteilt. Nachdem er mehrere Jahre in einem Gefängnis in der Nähe Madrids verbrachte, wurde der 54-Jährige im vergangenen Jahr nach Zaballa verlegt – nur wenige Kilometer von seiner baskischen Heimatstadt Vitoria entfernt. Dort darf er in der Nähe des Gefängnisses im Haus seiner Mutter schlafen. Im Zuge einer Hafterleichterung suchte er sich einen Job als Unternehmensberater in einer Anwaltskanzlei. Um sich und ihre Kinder vor Anfeindungen im Zuge der Korruptionsaffäre zu schützen, zog Infantin Cristina bereits 2013 mit ihren Kindern nach Genf, wo sie auch heute noch gemeinsam mit Tochter Irene lebt.

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