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Spanisches Königshaus Infantin Cristinas Knast-Ehemann hält Händchen mit einer anderen Frau

Christina von Spanien und Iñaki Urdangarin
Während seines Prozesses und Gefängnisaufenthaltes hielt Königstochter Cristina von Spanien zu ihrem Ehemann Iñaki Urdangarin – jetzt hält er Händchen mit einer anderen Frau
© Cati Cladera/ / Picture Alliance
Als er ins Gefängnis musste, hielt sie zu ihm – jetzt macht die Ehe von Cristina von Spanien und Iñaki Urdangarin wieder Negativ-Schlagzeilen. Denn er hält Händchen mit einer anderen Frau.

Das spanische Königshaus kommt nicht zur Ruhe. Wieder einmal bestimmt Iñaki Urdangarin, Ehefrau von Infantin Cristina und damit Schwager von König Felipe, die Titelblätter. Das Magazin "Lecturas" veröffentlichte in seiner aktuellen Ausgabe von Mittwoch Bilder des früheren Profi-Handballers. Diese seien am 11. Januar aufgenommen worden und zeigen Iñaki beim Strand-Spaziergang mit einer Frau. Die Blondine und er halten Händchen. Das Problem: Die Frau ist nicht Ehefrau Cristina.

Welcher Art die Verbindung von Urdangarin und der Dame ist, haben weder sie noch der Schwager des Königs kommentiert. Als der 54-Jährige am frühen Donnerstagmorgen mit dem Fahrrad zur Arbeit in der nordspanischen Stadt Vitoria fährt, wird er von Reportern umzingelt. Auf die Fragen antwortet er lediglich: "Solche Dinge passieren und wir werden bestmöglich damit umgehen. Es ist eine Schwierigkeit, die wir mit der größten Ruhe zusammen bewältigen werden, wie wir es immer getan haben."

Cristina von Spanien soll von der neuen Verbindung ihres Mannes gewusst haben

Zuvor hatte "hola.com" berichtet, dass Infantin Cristina von der Verbindung ihres Mannes gewusst habe und bezog sich auf Aussagen aus ihrem Umkreis. Die 56-Jährige soll außerdem mit ihrem Vater, Ex-König Juan Carlos, über die Angelegenheit gesprochen habe. Überrascht wirkte auch der zweitälteste Sohn des Paares nicht, als ihn Journalisten am Mittwochnachmittag auf die Bilder seines Vaters ansprachen. Der 21-jährige Pablo erklärte demnach, dass sich die Familie weiter auf dieselbe Weise wie bisher lieben werde. Er habe bereits mit seinem Vater gesprochen, aber nicht mit seiner Mutter. 

Pablo ist in die Fußstapfen seines Vaters getreten und gehört zum Handball-Team des FC Barcelona. Ende Oktober saßen Cristina und Iñaki gemeinsam auf der Tribüne, um das Debüt ihres Sohnes zu verfolgen. Vorher hatte Pablo bereits in Deutschland und Frankreich gespielt, wo ihn seine Eltern besuchten. Seine beiden Brüder leben ebenfalls in Spanien, während Nesthäkchen Irene mit der Mutter in Genf lebt. 

Königstochter Cristina hielt zu ihrem gefallenen Ehemann – sogar als er ins Gefängnis musste

In den vergangenen Jahren hat die Familie einige Stürme durchgestanden. 2001 beendete Iñaki seine Sportler-Karriere und engagierte sich in den folgenden Jahren unter anderem bei der Wohltätigkeitsorganisation Nóos. 2011 wurde bekannt, dass gegen ihn, Cristina und weitere Kollegen ermittelt werde. Betrug, Steuerhinterziehung, Geldwäsche und Urkundenfälschung wurde Urdangarin vorgeworfen. Cristina soll sich der Beihilfe schuldig gemacht haben, erklärte die Staatsanwaltschaft damals. Beide wurden angeklagt. Die Schwester des Königs im Verfahren wurde freigesprochen. Ihr Mann wurde 2017 in zweiter Instanz zu fünf Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Die ersten Jahre verbüßte Urdangarin im Gefängnis in Ávila, in der Nähe Madrids. 2021 wurde er in das Gefängnis von Zaballa verlegt. Dies ist nur knapp 50 km von Vitoria, seiner Heimatstadt entfernt. Aufgrund von Hafterleichterungen durfte er seitdem arbeiten und suchte sich einen Job in einer Anwaltskanzlei in Vitoria. 

Dort sei er schließlich der blonden Dame begegnet, mit der er nun Händchen haltend am Strand abgelichtet wurde.

Quellen: LecturasHola, El País, El Mundo


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