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Die Geschworenen: Fans, Eltern und Rentner entscheiden

In seinem Hit "Black or White" war Michael Jackson die Hautfarbe noch egal. Dem über die Jahre verblassten Sänger könnte die überwiegend weiße Jury im Missbrauchsprozess nun zum Verhängnis werden.

Acht Frauen und vier Männer zwischen 20 und 79 Jahren entscheiden über das Schicksal Michael Jacksons. In einem fensterlosen Beratungsraum im Gericht von Santa Barbara werden sie täglich circa sechs Stunden tagen und erst nach nach einem einstimmigen Ergebnis das Urteil bekannt geben. Während des Prozesses hatte ihnen der Richter striktes Stillschweigen auferlegt. Außerhalb des Beratungsraums dürfen die Juroren mit niemandem über den Fall sprechen.

Acht Geschworene haben Kinder

Ausschlaggebend für das Urteil sind die von Staatsanwaltschaft und Verteidigung nach strengsten Kriterien ausgesuchten Geschworenen. Acht haben selbst Kinder - eine Tatsache, die sie besonders für den Vorwurf des Kindesmissbrauchs sensibilisiert. Andererseits sind sechs Jury-Mitglieder erklärte Fans von Jacksons Musik - ein Umstand, von dem sich die Verteidigung einen Vorteil verspricht. Ein 21-jähriger Student im Rollstuhl, eine 50-jährige Pferdetrainerin und eine Urgroßmutter sind außerdem unter den zwölf Geschworenen, die über Michael Jacksons Schicksal befinden.

Manche der Geschworenen erfüllen die Kriterien beider Seiten. Eine 45 Jahre alte Frau hat Söhne im Alter von 14 und 16 Jahren, und während des Auswahlprozesses lobte sie die Musik von Jackson. Er sei ein "wunderbarer Entertainer", mit dessen Liedern sie aufgewachsen sei. Andere halten nicht viel vom King of Pop: "Seine Musik war ein bisschen vor meiner Zeit", befand eine 22 Jahre alte Mutter von zwei Kindern in den Auswahlinterviews. Sie habe einmal die Chance gehabt, auf Jacksons Neverland Ranch zu kommen, dies aber abgelehnt.

Keine Afroamerikaner in der Jury

Auffällig ist dass das Gremium überwiegend aus weißen Amerikanern besteht. Lediglich eine Asiatin und drei Geschworene hispanischer Abstammung wurden zugelassen. Ärgerlich für die Verteidigung war die Ablehnung zweier Afroamerikaner. Umfragen vor dem Prozess hatten ergeben, dass Afroamerikaner weit häufiger als Weiße an die Unschuld des Popstars glauben. Die Zusammensetzung der Jury entspricht weitgehend der Bevölkerungsstruktur von Santa Maria im Bezirk von Santa Barbara, wo Schwarze mit zwei Prozent eine Minderheit sind. Im Februar war die Jury aus einem Pool von 250 Kandidaten ausgewählt worden.

Richter Rodney Melville hat dem Gremium zur Urteilsfindung einen 98-seitigen Leitfaden und die Vorgabe "sich nicht von Mitleid für oder Vorurteilen gegen den Angeklagten beeinflussen lassen" mit auf den Weg gegeben. In zehn Anklagepunkten - von Kindesmissbrauch bis versuchter Freiheitsberaubung - müssen die Juroren eine einstimmige Entscheidung treffen. Falls dies nicht geschieht, kann es zum Abbruch der Verhandlungen und möglicherweise zu einer Neuaufnahme des Verfahrens kommen.

AP/DPA / AP / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.