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Emily Blunt über "Edge of Tomorrow" "Fast hätte ich Tom Cruise getötet"


Zum Start des Science-fiction-Dramas "Edge of Tomorrow" erzählt Schauspielerin Emily Blunt, wie sie bei den Dreharbeiten mit Co-Pilot Tom Cruise gegen einen Baum fuhr. Beide kamen glimpflich davon.
Von Frank Siering, Los Angeles

Wenn Schauspieler ihre neuen Filme bewerben müssen, treten sie bekanntlich meist die Rundreise durch diverse Talk-Shows an. So auch Emily Blunt, die demnächst neben Tom Cruise in dem neuen Zukunfts-Thriller "Edge of Tomorrow" zu sehen ist.

Als die frisch gebackene Mutter jetzt bei dem Talk Show Host Conan O'Brien vorbeischaute, um Werbung für den von vielen Kritikern im Vorfeld als "besten Cruise-Film seit sehr langer Zeit" gelobten Streifen zu machen, gab sie unumwunden zu, dass sie bei einem Dreh in einem schnell fahrenden Auto "fast Tom Cruise getötet" hätte.

"Bremsen, bremsen, bremsen!"

Blunt beschrieb die Szene so: Sie habe am Lenkrad gesessen, Cruise war auf dem Beifahrersitz. Die Geschwindigkeit war relativ zügig und Blunt hörte plötzlich, wie ihr Nebenmann - Cruise ist selbst ein beachtlicher Stuntman und fährt bei Verfolgungsjagden in seinen Filmen den Wagen oftmals selbst - "ziemlich vehement die Worte 'Bremsen, Bremsen, Bremsen' wiederholte".

Zunächst, so Blunt im Gespräch mit O'Brien, habe sie sich ein bisschen "auf den Schlips getreten gefühlt, weil ich dachte, dass er mich belehren wollte", aber dann habe sie gemerkt, dass der Wagen tatsächlich "viel zu schnell auf einen Baum zusteuerte".

Das Ende vom Lied: Blunt knallte frontal in den Baum, Cruise schaute etwas betroffen drein, blieb allerdings - wie auch die Unfallfahrerin - unverletzt. Cruise gab später zu, dass er nur "sehr ungern auf dem Beifahrersitz Platz nimmt", auch weil er es liebt, "die Geschwindigkeit in meinen Autos selbst zu kontrollieren".

190 Millionen Dollar kostet "Edge of Tomorrow"

In "Edge of Tomorrow" spielt Cruise einen Offizier, der - à la "Groundhog Day" - denselben Tag immer wieder neu erleben muss. Blunt fungiert als seine Ausbilderin. Die Produktionskosten für diesen Mammut-Film, der unlängst an drei verschiedenen Orten der Welt am selben Tag Premiere gefeiert hatte, sollen sich auf geschätzte 190 Millionen Dollar belaufen.

Für Blunt ist 2014 schon jetzt ein besonderes Jahr. Im Februar hat sie ihre Tochter Hazel auf die Welt gebracht. Außer in der Hauptrolle in dem Tom Cruise-Film ist sie in diesem Jahr auch noch in dem Drama "Into the Woods" zu sehen. Die Engländerin: "Vor allem die Geburt meiner Tochter war das Größte, was ich bislang erleben durfte", so die Schauspielerin. Sie ist mit John Krasinski ("The Office") verheiratet.


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