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Eva Amurri: Nanny ließ Kind fallen: Drama um das Baby von Susan Sarandons Tochter

Auf ihrem Blog hat die Schauspielerin Eva Amurri über einen schrecklichen Vorfall berichtet: Im November ließ eine Nanny ihr Baby fallen. Die Tochter von Susan Sarandon steht noch immer unter Schock.

Susan Sarandon, Eva Amurri

Hollywoodstar Susan Sarandon mit ihrer Tochter Eva Amurri im Januar 2016

Es ist der Albtraum jeder Mutter: Wenn die Person, der man die eigenen Kinder anvertraut, einen entscheidenden Moment lang nicht aufpasst. Genau das musste die amerikanische Schauspielerin Eva Amurri ("Californication", "Dr House", "New Girl") erleben. Die Tochter von Hollywoodstar Susan Sarandon schrieb auf ihrem Lifestyle-Blog einen sehr persönlichen Beitrag über einen Vorfall im vergangenen November. Damals schlief ein Kindermädchen nachts mit Amurris neugeborenem Sohn Major auf dem Arm ein - und ließ das Baby auf den Boden fallen.

"Mein Mann Kyle und ich haben geschlafen und wachten von dem Knall auf, als sein Kopf den Boden traf. Dann hörten wir hysterische, gellende Schreie", schreibt Amurri. Das Baby - damals erst wenige Wochen alt - erlitt einen Schädelbruch und Hirnblutungen, wurde sofort ins Krankenhaus gebracht. Zwei Tage lang wachte Amurri an seinem Bett. "Dass das die traumatischsten und angsterfülltesten zwei Tage meines Lebens waren, ist eine Untertreibung", schreibt die 31-Jährige. Wie durch ein Wunder erholte sich der Junge jedoch von seinem Sturz und wird keine bleibenden Schäden davon  tragen.


Seine Mutter geht es jedoch anders. Sie leide an einer Art postraumatischen Belastungsstörung. Immer wenn Major schreie, erleide sie eine Panikattacke. Deshalb wolle sie nun auch auf ihrem Blog etwas kürzer treten. Sie habe lange gezögert, die Geschichte öffentlich zu machen - auch, weil sie Angst vor den Reaktionen gehabt habe.

Eva Amurri plagen starke Schuldgefühle

"Ich weiß, dass es Leute geben wird, die sagen, dass dieser Unfall meine Schuld ist. Dass das nie passiert wäre, hätte ich ihn anstatt einer Nachtschwester gehalten", so Amurri. "Lasst euch gesagt sein: Die Schuldgefühle, die ich in den Wochen nach dem Unfall spürte waren schlimmer und verletztender, als ich sie meinem schlimmsten Feind wünschen würde. Ich hatte genau diese Gedanken und noch viel mehr", schreibt sie.

Ihr Ehemann und sie hätten seither nachts auf die Hilfe eines Kindermädchens verzichtet, seit kurzem bekämen sie aber tagsüber wieder Unterstützung von einer anderen Nanny. Es ist nicht das erste Mal, dass Amurri offen über Privates berichtet: Auf ihrem Blog schrieb sie bereits über ihre Trauer nach einer Fehlgeburt oder über eine Nanny, die ihren Ehemann anbaggerte und deshalb gefeuert wurde. Sie und Kyle Martino haben neben dem dreimonatigen Major noch die zweijährige Tochter Marlowe.

sst
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