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GAGEN-STREIT: Joghurt-Krieg um Fergie

Fergie sieht sich vom Joghurthersteller Müller um ihre Gage betrogen. Sie sollte die Jogurt-Marke mit ihrem Gesicht adeln. Müller versteht die Royal-Welt nicht mehr.

Wer mit einer echten Herzogin werben möchte, der muss ziemlich viel Geld bezahlen: 750.000 Mark um genau zu sein. Diese Summe hat der bayerische Joghurthersteller Müller der Herzogin von York, Sarah Ferguson, zugesagt, wenn sie sich für ein paar Werbeauftritte bereithalte, wie der »Mirror« herausgefunden hat. Hieß es für Fergie also mal wieder: Wenn der kleine Geld-Hunger kommt? Ganz und gar nicht, denn dieser Betrag sollte nicht in Fergies Privatschatulle fließen, sondern ihrer Wohltätigkeitsorganisation »Children in Crisis« zugute kommen. Ob er dort jemals ankommt, steht aber mit den neusten Entwicklungen in den Sternen.

Zahlt Müller der Herzogin zu viel oder zu wenig?

Denn Fergie wirft Müller vor, ihr die versprochene Gage nicht zu zahlen, und bisher nur läppische 90.000 Mark überwiesen zu haben. Diese Darstellung will Müller wiederum so nicht stehen lassen. Die Verhandlungen über die Unterstützung für Fergies Hilfsprojekt seien noch am Laufen und die Höhe der Zuwendung stehe daher noch nicht fest. Die 90.000 habe man, als gute Geste sozusagen, bereits vorab an die Herzogin überwiesen. Alles Müller, oder Fergie, oder was? Tatsache ist, dass Fergie bisher nur einmal zur Eröffnung eines neuen Müller-Werkes im englischen Market Drayton als Joghurt-Repräsentantin in Erscheinung getreten ist. Echte hochherzögliche Zurückhaltung also, wie man sie sonst von Fergie gar nicht kennt.

Philip Stirm

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