Nach ICE-Kritik Finneas verteidigt Schwester Billie EIlish

Finneas unterstützt seine Schwester Billie Eilish öffentlich nach ihrer Rede bei den Grammys.
Finneas unterstützt seine Schwester Billie Eilish öffentlich nach ihrer Rede bei den Grammys.
© imago/UPI Photo / JIM RUYMEN
In ihrer Dankesrede bei den Grammys griff Billie Eilish die Einwanderungsbehörde ICE an. Ihr Bruder Finneas nimmt sie nach Kritik in Schutz.

Der Singer-Songwriter Finneas O'Connell (28) hat seine Schwester Billie Eilish (24) für ihre Rede bei den Grammys in Schutz genommen. Auf Kritik an ihrer Dankesrede, in der sie die US-Einwanderungsbehörde ICE kritisiert hatte, antwortete er auf der Plattform Threads mit deutlichen Worten. "Ich sehe viele sehr mächtige alte weiße Männer, die empört über das sind, was meine 24-jährige Schwester in ihrer Dankesrede gesagt hat. Wir können eure Namen buchstäblich in den Epstein-Akten sehen", schrieb er in einem Beitrag, den er auch in einer Instagram-Story teilte.

"Unsere Stimmen zählen"

Am Sonntagabend hatte O'Connell, der unter dem Künstlernamen Finneas bekannt ist, zusammen mit Eilish den Grammy für den Song "Wildflower" als Song des Jahres entgegengenommen. In ihrer Rede erklärte Eilish, dass sie dankbar sei, aber lieber darüber sprechen wolle, dass "niemand auf gestohlenem Land illegal ist". Es sei eine schwierige Zeit, doch sie sei hoffnungsvoll und glaube, "dass wir einfach weiterkämpfen, unsere Stimme erheben und protestieren müssen". Eilish ergänzte: "Unsere Stimmen zählen wirklich und die Menschen zählen. Scheiß auf ICE."

Nicht nur mit ihren Worten, auch mit einem "ICE out"-Pin an ihrer Kleidung setzte Eilish bei den Grammys ein klares Zeichen gegen die Behörde. Finneas und zahlreiche andere Stars taten es ihr gleich. Bad Bunny (31) kritisierte in seiner Rede ebenfalls ICE.

Billie Eilish fordert Stellungnahmen von Stars

Billie Eilish und Finneas haben ICE und deren Vorgehen bereits mehrfach kritisiert. Nachdem ein ICE-Beamter die 37-jährige Renée Good erschossen hatte, bezeichnete Eilish die Behörde in einer Instagram-Story als "eine von der Bundesregierung finanzierte und unterstützte terroristische Vereinigung". Nach tödlichen Schüssen auf Alex Pretti kritisierte sie zudem Stars, die still blieben. "Hey, meine lieben Promikollegen, werdet ihr euch dazu äußern?", richtete sich Eilish an sie.

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