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Eingriff nach Schwangerschaften "Was habe ich getan?": Supermodel Gisele Bündchen bereut Brust-OP

Gisele Bündchen 2006 auf dem Laufsteg von Victoria's Secret
Gisele Bündchen 2006 auf dem Laufsteg von Victoria's Secret
© Abaca Lionel Hahn / Picture Alliance
Mit ihrem Aussehen verdiente sie Millionen, doch nach der Geburt ihrer Kinder war Gisele Bündchen unzufrieden mit ihren Brüsten. Die Brasilianerin legte sich unters Messer - und bereut es bis heute.

Millionen von Frauen bewundern Topmodel Gisele Bündchen. Dabei liegen hinter der 38-Jährige schwierige Zeiten - trotz perfektem Körper, berühmtem Mann und Luxusleben. In ihrer Autobiografie "Lessons: My Path to a Meaningful Life", die am 2. Oktober erscheint, gibt die Brasilianerin sehr private Einblicke.

So berichtet sie unter anderem, dass sie sich 2015 nach der Geburt ihrer beiden Kinder einer Brust-OP unterzog und den Eingriff im Nachhinein bereut. "Was habe ich getan? Ich fühlte mich, als würde ich in einem Körper leben, den ich nicht kannte. Im ersten Jahr trug ich weite Baggy-Kleidung, weil ich mich so unwohl fühlte", schreibt sie über die Zeit nach der Operation.

Brüste von Gisele Bündchen waren unterschiedlich groß

Sowohl ihren Sohn Benjamin, als auch ihre Tochter Vivian hat Bündchen lange gestillt. Nach dem Abstillen seien ihre Brüste unterschiedlich groß wesen. Diesen scheinbaren Makel wollte sie korrigieren - und legte sich unters Messer. "Ich wurde immer wegen meines Körpers gefeiert und ich hatte das Gefühl, dass die Leute Erwartungen mir gegenüber hatten, die ich nicht erfüllen konnte. Ich fühlte mich verletzlich. Ich kann trainieren, ich kann mich gesund ernähren, aber ich kann nicht die Tatsache ändern, dass meine Kinder die linke Brust mehr mochten als die rechte. Alles was ich wollte, war, dass sie gleich groß sind und die Leute aufhören, Kommentare deswegen abzugeben", sagte Bündchen dem US-Magazin "People".

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Überhaupt haderte die Brasilianerin mit ihrer Rolle als Mutter, obwohl sie sich immer Kinder gewünscht hatte. Bündchen selbst wuchs mit fünf Schwestern auf. "Als ich Mutter wurde, verlor ich mich irgendwie selbst. Es war, als ob ein Teil von mir starb", gestand die 38-Jährige. "Ich war dieser sehr unabhängige Mensch. Es ging nur um mich. Aber jetzt hatte ich dieses kleine Wesen, und plötzlich hatte ich das Gefühl, ich könnte nichts anderes machen und das war sehr hart für mich. Alles was ich jemals wollte, war eine Mutter zu sein, aber wenn man es dann wirklich erlebt, ist es ein Schock."

Im Buch offenbart sie zudem, dass sie auf dem Höhepunkt ihrer Karriere Anfang der Nullerjahre unter Panikattacken litt, nachdem sie beinah mit einem Flugzeug abgestürzt wäre. "Bald dachte ich, alles um mich herum würde mich killen: Flugzeuge, Aufzüge, Tunnel, Fotostudios und Autos. Alles war zu einem Käfig geworden, und ich war das Tier, das darin gefangen war und nach Luft schnappte. Ich fühlte mich machtlos gegen diese bedrückenden Gefühle. Die Welt um einen herum wird in so einem Moment immer kleiner, man kann dann nicht mehr richtig atmen. Das war das schlimmste Gefühl, dass ich jemals hatte", schreibt Bündchen.

Gisele Bündchen hatte Suizidgedanken

Sogar an Suizid habe sie gedacht. "Wenn ich einfach vom Dach springe, hat sich das alles erledigt und ich brauch mir über dieses Gefühl, dass die Welt über mir zusammenbricht, nie wieder Gedanken zu machen." Bündchen hat sich in dieser Zeit extrem ungesund ernährt, Kette geraucht und täglich eine Flasche Wein getrunken. Erst mit ärztlicher Hilfe schaffte sie es, ihr Leben in den Griff zu bekommen - und durch die Liebe von Footballprofi Tom Brady, mit dem sie seit 2009 verheiratet ist.

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jum

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