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Goldkettchen: Heidi Klum muss Schmuck-Kollektion aufgeben

Pleite für Heidi Klum: Das erfolgsverwöhnte Model musste seine Schmuck-Kollektion einstellen. Schuld sollen nicht mangelnde Umsätze, sondern ein Rechtsstreit um ein Kleeblatt gewesen sein.

Mit ihrem Namen verdient sie viel Geld: Ob mit der eigenen Parfum-Kollektion, einer Sonnenbrille mit ihrem Schriftzug darauf oder einfach nur mit ihrem Buch - wo Heidi Klum draufsteht, lockt das große Geld. Bisher zumindest. Denn ihre eigene Schmuck-Kollektion musste das deutsche Topmodel jetzt unfreiwillig einstellen.

Mehr als 800 verschiedene Designs hat sie in fünf Jahren für ihren Schmuck, der unter dem Namen "Heidi Klum Jewelery" vertrieben wurde, nach eigenen Angaben entworfen. Die Arbeit scheint umsonst gewesen zu sein. Wie Heidi Klum jetzt in einem Interview mit der amerikanischen Tageszeitung Los Angeles Times zugab, musste sie ihr Schmuck Label einstellen. "Leider", wie sie betonte, denn sie habe diese Arbeit sehr gerne gemacht.

Die Schuld am Ende der Marke gibt sie dabei ihren Geschäftspartnern und der bösen Konkurrenz. Ihre Partner hätten nicht das richtige Know-How gehabt, die Firma aufzuziehen, sagte Klum, hinzu sei ein Rechtsstreit mit der Firma "Van Cleef & Arpels" gekommen, in dem es um die Kleeblattform von Teilen ihres Schmucks gegangen sei.

"Sie beanspruchten das Kleeblatt-Design für sich", sagte Klum, deshalb hätte die Firma sogar Louis Vuittton verklagt. "Die haben tausende von Anwälten", fügte Klum verbittert hinzu, deshalb habe sie sich entschlossen, ihr Engagement im Schmuckbereich zu beenden. "Dann haben die eben das Kleeblatt, aber ich bin die Frau mit Herz", habe sie sich gedacht.

Um mangelnde Einkünfte muss Heidi Klum sich trotzdem keine Sorgen machen. Am 20. August startet in den USA die neue Staffel ihrer TV-Show "Project Runway", in der sie nach Nachwuchs-Designern sucht. Und in Deutschland ist für nächstes Jahr bereits die neue Staffel von "Germany's Next Topmodel" geplant.

Mai
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