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Meghan und Harry "Seine Seele ist gebrochen": Die Megxit-Entscheidung soll wegen Harry gefallen sein

Prinz Harry steht an einem Pult und spricht in zwei Mikrofone. Über ihm eine Deko mit Blumen und Blättern




Der britische Prinz Harry hat sein Bedauern darüber zum Ausdruck gebracht, wie sein Rückzug von den royalen Pflichten geregelt worden ist. Er empfinde "große Traurigkeit" darüber, "dass es so weit gekommen ist", sagte Harry in einer am Sonntag von ihm im Internetdienst Instagram veröffentlichten Ansprache. Allerdings habe er keine "andere Wahl" gehabt.
Harry machte deutlich, dass ihn besonders der Verlust seiner militärischen Titel und Schirmherrschaften schmerzt, die er durch seinen zweimaligen Dienst als Soldat in Afghanistan erworben hatte. Seine Hoffnung sei gewesen, nach dem Verzicht auf öffentliche Gelder weiterhin "der Queen, dem Commonwealth und meinen militärischen Vereinigungen dienen" zu können. Doch dies sei nicht möglich gewesen.     Nach tagelangen intensiven Beratungen hatte der Buckingham-Palast am Samstag mitgeteilt, dass Harry und seine Frau Meghan nicht mehr den Titel "Königliche Hoheit" tragen und keine öffentlichen Gelder mehr erhalten werden. Die Steuermittel für die millionenteure Renovierung ihres Hauses wollen die beiden zurückzahlen.
Das Paar hatte vor anderthalb Wochen überraschend verkündet, sich weitgehend von seinen royalen Verpflichtungen zurückziehen und finanziell auf eigenen Füßen stehen zu wollen. Die beiden wollen künftig zeitweise in Nordamerika leben.
Harry sagte nun in der Ansprache vor Unterstützern seiner Hilfsorganisation für junge Menschen mit HIV in Afrika, die Entscheidung für den Rückzug von den royalen Pflichten habe er "nicht leichthin" getroffen. Sie sei nach monatelangen Gesprächen und jahrelangen "Herausforderungen" gefallen.
Zugleich bekundete der 35-Jährige seinen "höchsten Respekt" für Königin Elizabeth II. Er sei ihr sowie der übrigen Familie "unglaublich dankbar" für die Unterstützung, die sie ihm und Meghan in den vergangenen Monaten gegeben hätten.
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Meghans und Harrys Rückzug aus dem britischen Königshaus galt bisher vor allem als Meghans Wunsch. Doch Berichten zufolge soll Harry noch mehr gelitten haben. 

Bisher galt der "Megxit", wie schon der Name sagt, als Meghans Entscheidung und tiefster Wunsch. Ihr wurde unterstellt, sie schätze royale Gepflogenheiten nicht und sie habe Harry unter Druck gesetzt, das Königshaus zu verlassen. Ein neuer Bericht der britischen "Daily Mail" wirft nun ein ganz anderes Licht auf den Rückzug von Meghan und Harry. Demnach war es gar nicht Meghan, sondern Harry, der am meisten unter dem Leben als Royal gelitten habe.

"Seine Seele war gebrochen. Ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten, ihn leiden zu sehen", sagte Meghan der Zeitung zufolge einer engen Freundin. Erst ihre Liebe habe es beiden ermöglicht, die königliche Familie zu verlassen und dies sei "das Beste" gewesen, "was Harry jemals passieren konnte". 

Der Megxit war kein Megxit, sondern eine gemeinsame Entscheidung

Harry hatte in einer persönlichen Rede bei einem Charity-Dinner geäußert, es mache ihn traurig, dass es nun so weit gekommen sei – aber er habe keine andere Wahl gehabt. "Die Entscheidung, die ich für meine Frau und mich getroffen habe, ist keine leichte", betonte er und zeigte auch damit, dass der Megxit eigentlich kein Megxit, sondern eine gemeinsame Entscheidung war. 

Am Dienstag war Harry nach Kanada zu Meghan und ihrem gemeinsamen Sohn Archie geflogen. Die britischen Boulevardzeitungen "The Sun" und "Daily Mail" hatten am selben Tag Fotos von Meghan aus Vancouver Island veröffentlicht, auf denen sie Archie in einer Babybauchtrage trägt. Das Paar plant laut britischer Medien nun, rechtlich gegen die Bilder vorzugehen. In den Büschen versteckte Paparazzi hätten die Fotos heimlich aufgenommen.

Meghan und Harry
Meghan und Harry haben dem britischen Königshaus vorerst den Rücken gekehrt 
© Aaron Chown/PA / DPA

Harry warf der Presse vor, Meghan ähnlich zu verfolgen wie einst seine Mutter. Diana war bei einem Autounfall im Pariser Alma-Tunnel auf der Flucht vor Paparazzi gestorben. Auch der ehemalige Schutzbeauftragte des Königshauses, Dai Davis, hatte sich bereits besorgt um die Sicherheit von Meghan und Harry gezeigt. Er warnte in einem Gastbeitrag für die "Daily Mail", dass das Sicherheitsteam rund um Harry zu jeder Zeit Schusswaffen bei sich tragen sollte. 

Quelle: "Daily Mail", "The Sun" 

ame

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