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Nach dem "Megxit" : Ehemaliger Schutzbeauftragter warnt: Harry und Meghan könnte es ähnlich wie Diana ergehen

Ein vom Königshaus unabhängiges Leben bringt auch Nachteile mit sich: Wer sich von nun an um Harrys und Meghans Schutz kümmert, ist noch unklar. Der ehemalige Leiter der Schutzbeauftragten des britischen Königshauses zeigt sich besorgt. 

Prinz Harry steht an einem Pult und spricht in zwei Mikrofone. Über ihm eine Deko mit Blumen und Blättern

Harry und Meghan werden von nun an auf eigenen Wunsch ein vom Königshaus unabhängiges Leben führen. Die Queen hat entschieden, ihnen den Titel "Königliche Hoheit" zu entziehen. Das bedeutet auch, dass Harry und Meghan keine offiziellen Aufgaben mehr übernehmen und kein Geld vom Königshaus mehr erhalten werden. Dadurch wird vermutlich auch ihr königlicher Schutz, beispielsweise der Polizeischutz, wegfallen. Dai Davis, der ehemalige Leiter der Abteilung für den Schutz der Königsfamilie, sieht das kritisch. In einem Gastbeitrag für die britische "Daily Mail" warnt er, dass dem Paar keine ausreichende Sicherheit mehr gewährleistet werden könne. 

"Als früherer Leiter der royalen Schutzeinrichtung und früherer Polizei-Offizier bin ich ernsthaft besorgt über ihre Sicherheit", schreibt er. "Da die beiden sich dazu entschlossen haben, sich von dem Königshaus zu trennen und außerhalb von Großbritannien zu leben, haben sich Drohungen gegen sie vervielfacht und es wird viel schwieriger, sie davor zu beschützen." Die finalen Entscheidungen, wie das Paar beschützt wird und wer dafür zahlen soll, müssen noch getroffen werden. 

Diana starb auf der Flucht vor Paparazzi – ohne Polizeischutz  

Davis ist nicht der Einzige, der um die Sicherheit der jungen Familie fürchtet. Auch Fans und Adelsexperten äußerten sich bereits besorgt. Ein Grund dafür ist auch die Geschichte von Harrys Mutter Diana. Sie starb 1997 bei einem Autounfall im Pariser Alma-Tunnel, als sie vor einer Horde Paparazzi floh. Ein Polizeischutz war nicht dabei, weil sie diesen seit der Trennung von Charles verweigert hatte. Eine Entscheidung, die sie das Leben gekostet haben könnte, glaubt Davis. Er befürchtet, dass Harry und Meghan nun den gleichen Fehler machen oder auf ein zu leicht bewaffnetes Sicherheitspersonal vertrauen könnten. 

Harry und Meghan ziehen sich aus dem britischen Königshaus zurück

"Welchen Sicherheitsdienst das Paar in ihrem geliehenen Zuhause auf Vancouver Island auch haben, ich kann mir nicht vorstellen, dass es ausreichend ist", schreibt Davis. Es werde gemutmaßt, dass die Sicherheitsleute nur mit Elektroschockwaffen bewaffnet seien. Wenn das stimmt, sei das seiner Meinung nach lächerlich. Davis warnt: "Harrys Team sollte zu jeder Zeit Schusswaffen dabei haben." Das Problem dabei sei, dass es in Großbritannien ganz normal sei, dass die Schutzbeauftragten der Royals Schutzwaffen bei sich tragen, außerhalb des Landes gehe das aber nur mit der Erlaubnis der lokalen Autoritäten und einer schriftlichen Einvernehmlichkeitserklärung.

"Harrys und Meghans Welt ist ein sehr viel gefährlicherer Ort geworden"

 Auch dass Harry und Meghan in Zukunft weniger Geld für ihren Schutz zur Verfügung haben, sieht Davis kritisch. Vor allem Harry sei wegen seines Afghanistan-Einsatzes als Hubschrauberpilot im Visier der Taliban. Meghan könne vor allem zum Opfer von Rassisten und extrem rechten Gruppen werden. Schon jetzt sei ihre Sicherheit in Gefahr, weil ihr Aufenthaltsort bekannt geworden sei.

"Ich bin sicher, dass skrupellose Fotografen das Haus, in dem Meghan und Archie leben sollen, schon ausgekundschaftet und sich gedacht haben, wie einfach es wäre, es vom Wasser aus mit einem kleinen Boot oder sogar einem Kanu zu erreichen", schreibt Davis und fügt hinzu: "Die Paparazzi kennen keine Grenzen. Vor allem nicht in Amerika. Harry und Meghan brauchen jetzt mehr als jemals zuvor ein extrem erfahrenes Sicherheitspersonal. Ihre Welt ist gerade ein sehr viel gefährlicherer Ort geworden." 

Quelle: "Daily Mail"

ame