Prinzessin Kate (44) begeisterte am Donnerstag Royal-Fans mit ihrem Besuch der Stadt Leicester. Gekleidet in ein cremefarbenes Kleid mit Plisseerock spazierte sie durch die Straßen der Stadt und schaute einen Sari-Laden an, in dem sie die Stickerei der Stoffe bewunderte. In einem Restaurant wählte die Ehefrau von Thronfolger Prinz William (43) indes eine Schachtel Süßigkeiten als Mitbringsel für ihre Kinder aus, wie unter anderem der britische "Express" berichtet.
Anlass des Besuchs war das Holi-Fest, ein indisches Frühlingsfest der Farben, der Liebe und des Neubeginns. Schon bei ihrer Ankunft wurde die Prinzessin mit einer farbenfrohen Bollywood-Performance und enthusiastischem Jubel begrüßt. Kate wurde zudem eine rote Blumenkette aus Perlen und Rosen um den Hals gelegt. Die Prinzessin bedankte sich mit einem Namaste-Gruß, die Handflächen aneinandergelegt.
Namaste, Milchopfer, Samosas
Den Abschluss von Kates Auftritt in Leicester bildete ein Besuch in einem örtlichen Hindu-Tempel. Dort zog die 44-Jährige ihre Schuhe aus, wie es der Brauch verlangt, und nahm an einem religiösen Frauenkreistanz teil, dabei immer mit den übrigen anwesenden Frauen in Saris mitklatschend. Sie brachte dem Gott Krishna außerdem ein Milchopfer dar. Zum Mittagessen gab es dann vegetarische Küche: unter anderem Samosas und Chapati.
Prinz William derweil in Cornwall
Während Kate Leicester besuchte, hielt sich ihr Ehemann Prinz William am Donnerstag in Cornwall auf, wie unter anderem die BBC berichtete. Zum einen beging er mit der Grafschaft ihren Nationalfeiertag St. Piran's Day, zum anderen traf er vor Ort Menschen, die zwei Monate zuvor von Sturm Goretti getroffen wurden. Am 8. Januar hatte der Sturm wegen umgestürzter Bäume für Chaos gesorgt: Rund 50.000 Haushalte waren vom Strom abgeschnitten, 15.000 auch ohne Wasser.
Der Besuch fiel auf einen symbolisch aufgeladenen Tag: St. Piran's Day, benannt nach dem Schutzpatron Cornwalls, gilt als inoffizieller Nationalfeiertag der Grafschaft und Anlass, kornische Identität und Kultur zu feiern. Dass William, seit 2022 Herzog der Grafschaft, genau dieses Datum wählte, um in den Krisenregionen Präsenz zu zeigen, dürfte kein Zufall gewesen sein.