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Harvey Weinstein: Gefallener Filmmogul gibt bizarres Interview

Im Januar steht Harvey Weinstein wegen Vergewaltigung vor Gericht. Nun hat er ein Interview gegeben, in dem er sich beklagt.

Harvey Weinstein steht ab Januar vor Gericht

Harvey Weinstein steht ab Januar vor Gericht

Harvey Weinstein (67) badet sich offenbar in Selbstmitleid. Er fühle sich als "der vergessene Mann", sagte er in einem Interview mit der "New York Post". Seine "Pionierarbeit", durch die er Filme gefördert habe, die Frauen gedreht hätten, sei nach den schweren Anschuldigungen gegen ihn bedeutungslos geworden...

Zahlreiche Frauen werfen dem ehemaligen Hollywood-Produzenten sexuelle Übergriffe vor. Weinstein bestreitet die Anschuldigungen. Ab 6. Januar muss er sich in New York unter anderem wegen Vergewaltigung vor Gericht verantworten.

Interview aus dem Krankenhaus

Das Interview hat Weinstein in einem Krankenhaus gegeben, in dem er sich nach einer Rücken-Operation erholt hat. Damit wolle er zeigen, dass er bei seinen gesundheitlichen Problemen nicht übertreibe. Zu einem Gerichtstermin war er in der vergangenen Woche mit einer Gehhilfe erschienen. Fragen zu den Vorwürfen gegen ihn wollte er offenbar nicht beantworten.

In dem Gespräch mit der "New York Post" bezeichnete er sich als "den vergessenen Mann" und erklärte: "Ich habe mehr Filme gemacht mit weiblichen Regisseuren und über Frauen als jeder andere Filmemacher, und das vor 30 Jahren. Ich spreche nicht von heute, wo das angesagt ist. Ich habe es zuerst getan. Ich habe Pionierarbeit geleistet", wird er zitiert. Das sei alles bedeutungslos geworden durch das, was passiert sei: "Meine Arbeit wurde vergessen."

Die Reaktionen auf das Interview

Anwalt Douglas H. Wigdor, der mehrere Frauen gegen Weinstein vertritt, nannte das Interview laut CNN einen PR-Stunt. Er erklärte zudem, es sei nicht möglich, Weinstein zu bemitleiden, während dieser in einer privaten Krankenhaussuite sitze und die New Yorker auffordere, seine früheren Leistungen anzuerkennen, die gerechtfertigt überschattet würden "durch seine schrecklichen Handlungen".

Zudem gibt es ein Statement von 23 Frauen, die den ehemaligen Filmmogul beschuldigen: Harvey Weinstein versuche erneut, die Öffentlichkeit in die Irre zu führen. "Er sagt in einem neuen Interview, er wolle nicht vergessen werden. Nun, das wird er nicht." Er werde als "reueloser Täter in Erinnerung bleiben, der sich alles genommen hat", er verdiene nichts, heißt es in der Erklärung unter anderem. Die Schauspielerinnen Ashley Judd (51) und Rosanna Arquette (60) gehören zu den Frauen, die das Statement unterzeichneten.

Ihm droht ein Leben im Gefängnis

Weinstein droht eine lebenslange Gefängnisstrafe, sollte er in dem Vergewaltigungsprozess schuldig gesprochen werden. Auf zivilrechtlicher Ebene hingegen scheint er mit einem blauen Auge davonzukommen. Wie die "New York Times" berichtete, einigte er sich einen Tag vor seiner OP mit Dutzenden Klägerinnen auf einen Vergleich. Eine Versicherung seines insolventen Filmstudios wird demnach 25 Millionen US-Dollar an Entschädigung unter den Frauen verteilen. Ein Schuldeingeständnis sei dies jedoch nicht, auch eine Entschuldigung Weinsteins ist nicht Teil des Deals.

Seit Herbst 2017 werden Weinstein zahlreiche sexuelle Vergehen vorgeworfen. Mehr als 80 Frauen, darunter Schauspielerinnen wie Angelina Jolie (44) und Gwyneth Paltrow (47), beschuldigen Weinstein, sexuelle Übergriffe begangen zu haben. Berichte, die in der "New York Times" und dem "New Yorker" veröffentlicht wurden und Weinsteins angebliches Verhalten beschrieben, trugen dazu bei, die #MeToo-Bewegung auszulösen. Weinstein bestreitet alle Vorwürfe von nicht-einvernehmlichem Geschlechtsverkehr.

SpotOnNews
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.