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Halloween-Party Heidi Klum: Warum es ihr Wurm-Kostüm fast nicht gegeben hätte

Tom Kaulitz und Heidi Klum auf ihrer Halloween-Party in New York
Er hat sie am Haken: Tom Kaulitz als Angler und Heidi Klum als Wurm auf ihrer Halloween-Party in New York
© Evan Agostini/Invision via AP / DPA
Sie ist die Queen of Halloween – das hat Heidi Klum in diesem Jahr erneut bewiesen. Die 49-Jährige erschien zu ihrer Party in New York als Regenwurm. Dabei gab es gegen das Kostüm zunächst Widerstand.

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause hat Heidi Klum in New York erneut eine riesige Halloween-Party gefeiert. Sie verkleidete sich als riesiger Wurm – doch beinahe hätte es das spektakuläre Kostüm nie gegeben. Seit vielen Jahren arbeitet Klum mit dem Maskenbildner Mike Marino und seinem Team zusammen. Sie verwandelten das Model zu Halloween bereits in Comic-Heldin Jessica Rabbit, einen Werwolf oder Prinzessin Fiona aus dem Film "Shrek". Doch als Klum mit der Idee kam, Marino möge aus ihr einen Wurm machen, lehnte er zunächst ab.

"Er wollte es anfangs nicht machen und hat mich immer wieder ermutigt, mir etwas Neues einfallen zu lassen", sagte Klum der "Vogue". Aber sie blieb hartnäckig, immerhin hat sie sich fast zwei Jahre mit der Kostümidee beschäftigt. "Wenn ich mich in eine Idee verliebt habe, will ich nicht umschwenken."

Dem US-Portal "Page Six" verriet sie, dass sie ursprünglich daran gedacht habe, sich als Baum oder Pflanze zu verkleiden. "Dann bin ich irgendwie von der Pflanze zum Regenwurm gekommen. Ich habe versucht, über den Tellerrand zu schauen und mir andere Dinge einfallen zu lassen."

In monatelanger Arbeit schufen Maskenbildner Marino und eine Vielzahl an Kollegen schließlich das fertige Kostüm. Auf ihrem Instagram-Account teilte Heidi Klum ein Video, das zeigt, wie es unter den fertigen Schichten aussieht. Demnach bestand das Kostüm aus zwei Schaumstoffteilen: Eines wird über den Kopf gestülpt, in das andere kletterte Klum mit den Beinen hinein. Von außen wurden dann die einzelnen Hautschichten aufgetragen und mit Farbe besprüht.

Das trug Heidi Klum unter dem Wurm-Kostüm

Am Ende blieben nur der Mund und die Augen unverdeckt. Zusätzlich trug Heidi Klum gelbe Kontaktlinsen. Die gesamte Verwandlung dauerte über zehn Stunden, trinken konnte die 49-Jährige nur mit einem Strohhalm. Um auf die Toilette zu gehen, musste ein Teil des Kostüms abgenommen werden, wie sie "Page Six" sagte. 

Fortbewegen konnte sie sich nur mit winzigen Schritten. "Es ist schwer für mich, mich zu bewegen. Ich habe weder Arme noch Beine. Wenn ich hinfalle, brauche ich jemanden, der mir wieder auf die Beine hilft. Ich bin irgendwie darin gefangen. Ich fühle mich ein bisschen klaustrophobisch."

Den ganzen Abend hielt es Klum nicht in ihrer Verkleidung aus: Am Ende feierte sie in einem transparenten, glitzernden Einteiler, den sie drunter trug – nur die schaurige Gesichtsmaske, die behielt sie auf. Trotzdem schwärmte sie über ihr Wurm-Kostüm: "Ich würde sagen, das ist eines der besten, einfach weil es so ungewöhnlich und groß und seltsam ist."

Quellen:  "Vogue", "Page Six", Heidi Klum Instagram 

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