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US-Rapper Kanye West kreuzt in "Skechers"-Firmenzentrale auf – Sicherheitsleute werfen ihn postwendend wieder hinaus

Der Rapper Kanye West
Der Rapper Kanye West
© Sipa Press / Action Press
Offenbar wollte Kanye West nach dem Aus bei Adidas seine Ideen für Turnschuh-Designs der Konkurrenz anbieten. Doch bei "Skechers" hatte man ebenfalls keine Lust auf eine Zusammenarbeit mit dem 45-Jährigen.

Es war eigentlich eine nachvollziehbare Idee. Eine der Haupteinnahmequellen des Rappers Kanye West war während der letzten Jahre der Turnschuhverkauf, den er gemeinsam mit Sporthersteller Adidas bewerkstelligte. Doch nach antisemitischen und generell fragwürdigen Äußerungen der vergangenen Wochen hat Adidas die Zusammenarbeit mit dem 45-Jährigen aufgekündigt. Wohin nun mit seinen Ideen für neue Sneaker-Designs? Kanye West hatte da direkt eine Idee: Er besuchte die Zentrale des amerikanischen Turnschuh-Herstellers Skechers.

Leider lief der Termin dort nicht so, wie West ihn sich vermutlich vorgestellt hatte. Denn offenbar hatte der Rapper nicht einmal vorab einen Termin mit den Verantwortlichen bei Skechers gemacht, sondern einfach auf seine Berühmtheit vertraut. Das Problem: Nach den Ausfällen der jüngeren Vergangenheit ist gerade Wests Berühmtheit Gift für jede Art von Projekt – es hatte schließlich Gründe, dass neben Adidas auch Balenciaga und andere Konzerne die Zusammenarbeit mit ihm beendet haben. Der Ex-Mann von Kim Kardashian ist derzeit nicht gut fürs Image.

Kanye West hatte keinen Termin

Und so wollte offenbar auch bei Skechers niemand mit ihm über eine mögliche Zusammenarbeit in Sachen Sneaker sprechen. "Wir haben nicht die Absicht, mit West zu­sammenzuarbeiten", hieß es vom Schuhhersteller lediglich kurz und knapp. Man war offenbar auch wenig erfreut darüber, dass West und seine Entourage während des kurzen Besuchs in der Firmenzentrale in Los Angeles gefilmt und fotografiert hätten – ohne Erlaubnis.

Und so passierte dem Rapper das, was auch jedem anderen ungebetenen Besucher passiert wäre: Nach einem kurzen Gespräch, das nicht länger als fünf Minuten gedauert haben soll, wurde er des Hauses verwiesen und von Sicherheitsleuten aus dem Gebäude eskortiert.

Quellen:  "FAZ""Watson"

wt

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