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Katie Holmes: Brav war gestern

Kaum zu glauben, wie sehr sich Katie Holmes in wenigen Jahren verändert hat: Aus dem Provinz-Girl wurde eine atemberaubende Hollywood-Lady. Aber sie hat ja auch gute Berater.

Von Martina Ochs

Das unscheinbare Entlein verwandelte sich in einen stolzen Schwan. So gar nichts mehr hat die neue Katie Holmes mit jenem Wesen gemein, das sich verschüchtert an Ehemann Tom Cruise, 45, presste und verlegen kicherte. Heute gibt sich die 29-Jährige cool, selbstbewusst und unglaublich stylish. Die trutschigen Kombinationen sind edelster Designer-Couture gewichen. Und weil auch das letzte Gramm Babyspeck dahingeschmolzen ist, sieht Katie in diesen Outfits einfach atemberaubend aus.

Von allein kam der Wandel nicht. Katie wird von einer Expertenriege unterstützt, von Stylingberatern, einem persönlichen Fitnesstrainer und ihrem eigenen Coiffeur, der bei Bedarf sofort in die Cruise-Villa eilt. Und natürlich von guten Freundinnen wie etwa Victoria Beckham, die sie mit intensiven Einkaufstouren und dem Besuch etlicher Modenschauen auf den Geschmack brachte. Inzwischen hat Katie die einstige Beraterin in Stilfragen längst überholt. "Sie ist bestens über Trends informiert", bestätigt Josef Voelk, Chef der Berliner Edelboutique "The Corner". Dort shoppte Katie häufig, während Tom Cruise für sein Filmdrama "Valkyrie" in und um Berlin vor der Kamera stand. Voelk weiter: "Katie Holmes weiß genau, was ihr steht. Sie liebt Außergewöhnliches und Raffiniertes." Welche Labels sie bevorzugt? "Sie mag Balenciaga, Stella McCartney und Giambattista Valli. Und bei Schuhen wählt sie gerne Louboutins aus." Tatsächlich ein exquisiter Modegeschmack.

Auch in punkto Kosmetik soll alles vom Feinsten sein. Tom spendierte Katie gerade - jüngster Hollywood-Trend - eine Hormonkur. Genau im richtigen Moment, bevor Katies Antlitz von Zornesfalten verunziert werden könnte. Grund dafür ist ein kontroverses Buch des Diana-Biografen Andrew Morton, in dem Cruises Machenschaften bei Scientology angeprangert werden. Auch Katie kommt darin nicht gut weg. Morton unterstellt, die kleine Suri sei in Wirklichkeit die Tochter von Scientology-Gründer L. Ron Hubbard. Schon kündigte Cruise-Anwalt Bert Fields eine 100-Millionen-Dollar-Klage an: Er bezeichnete den gesamten Inhalt des Werks als Lüge. Katies neues Selbstbewusstsein, so viel dürfte sicher sein, wird aber auch durch diese Affäre nicht angekratzt.