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Klums Halloween-Party: Heidi schießt den Vogel ab

Bereits zum zehnten Mal lud das deutsche Superrmodel zu ihrer berühmten Kostümparty ein - nur drei Wochen nach der Geburt ihres vierten Kindes. Allein dieser Umstand brachte die Gäste zum Staunen. Und dann war da noch Heidis vogeliges Kostüm.

Von Frank Siering, L.A.

Schon die Einladung machte es deutlich. Heidi Klum versteht keinen Spaß, wenn es um ihre alljährliche Halloween-Party geht. "Verkleidung ist ein Muss!", stand da in großen Lettern geschrieben. Die Türsteher des Nachtclubs "Voyeur" - ins trendy Herz von West Hollywood hatte die Vierfach-Mama diesmal eingeladen - waren dann auch von der Rheinländerin angewiesen worden, unverkleidete Gäste umgehend nach Hause zu schicken. "Heidi nimmt dieses Kostümfest sehr ernst", schmunzelte ihr Ehemann Seal.

Dass eine Klumsche Halloween-Party keine normale Fete mit ein paar Freunden sein kann, das bewies der Aufwand, mit dem dieses Fest betrieben wurde. Eine PR-Agentur war angeheuert worden, um das Ereignis im Vorfeld ordentlich anzufeuern. Die rund 400 Gäste mussten über einen roten Teppich stolzieren, der vor dem Club ausgerollt war, und den wartenden Journalisten Frage und Antwort stehen, bevor sie durch ein Blitzlichtgewitter von Fotografen endlich in den Club eintreten durften.

"Ist schon irre, wie professionell Heidi das alles organisiert", sagte die Schauspielerin Debra Messing, die zusammen mit ihrem Ehemann Daniel Zelman gekommen war.

Warten auf Heidi

Das wichtigste Thema des Abends war: Mit was für einem abgedrehten Kostüm würde Heidi Klum ihre Gäste dieses Mal überraschen? Hatte sie im vergangenen Jahr als achtarmige Hindu-Göttin für Aufregung gesorgt, so schoss sie in diesem Jahr endgültig den Vogel ab.

Gegen 23 Uhr Ortszeit tauchte ein schwarzer 1947 Cadillac mit abgedunkelten Scheiben vor dem Voyeur auf. Als die Türen aufgingen, trauten die Beobachter ihren Augen kaum: Heraus trat eine als Krähe verkleidete Gestalt. Pechschwarzes Gesicht, pechschwarzes Kostüm. Maßgeschneiderte Flügel, sogar die Wimpern mit kleinen Federn besetzt. Heidi Klum war auch diesmal ihrem Grundsatz, "bei Verkleidungen immer bis ins Äußerste zu gehen", treu geblieben.

Ehemann Seal stapfte ebenfalls als "Black Crow" über den roten Teppich. "Das Kostüm habe ich über zwei Monate zusammen mit dem Designer entworfen, der auch die Flügel für die Victoria's Secret Modelle gemacht hat", so das sichtlich zufriedene Supermodel. Und mit einem Zwinkern in den Augen fügte die 36-Jährige hinzu, dass "es gar nicht so leicht war, das Kostüm bis zum heutigen Abend geheimzuhalten".

Klum genoss sichtlich das Bad in der Menge. "Ich bin jetzt drei Wochen lang nur zuhause gewesen. Heute Abend ist es das erste Mal, dass wir mal wieder richtig feiern wollen", erzählte sie den wartenden Journalisten.

Frisch gebackene Mutter

Die deutsche "Supermama" hatte erst vor drei Wochen ihr viertes Kind zur Welt gebracht. "Unsere Kinder sind zuhause bei meiner Mutter. Für Sulola ist es das erste Mal, dass Mama sie für ein paar Stunden allein gelassen hat", verriet Klum, die neben Sulola auch noch die Söhne Henri (4) und Johan (3) mit Ehemann Seal hat. Aus einer früheren Beziehung mit dem einstigen Formel-1-Boss Flavio Briatore stammt Tochter Leni (5).

Feierte das Halloween-Fest einst seinen Ursprung als ein Herbstfest der Druiden in England, so verwandelte Heidi Klum das Spektakel in einen rheinländischen Karneval.

Beeindruckend für viele Gäste und Beobachter war auch die Energie, die Klum, nur drei Wochen nach der Geburt von Tochter Sulola, schon wieder an den Tag legt. "Sie sieht umwerfend aus, kaum zu glauben, dass sie vor so kurzer Zeit ein Kind zur Welt gebracht hat", so Paris Hilton, die als Schwan verkleidet gekommen war. Und die Sängerin Mya (kam als Beyoncé) fand besonders beeindruckend, dass Klum Stiefel zur Party trug, die "mindestens zwölf Zentimter hohe Absätze haben".

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