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Kollektion nach Kritzeleien: Klums Kinder machen Monster-Mode

Heidi Klum ist nicht nur erfolgreiches Model, sondern auch clevere Geschäftsfrau. In einem Interview erzählt die vierfache Mutter, wie sie ihre Kinder in die Geschäfte einbindet.

Von Frank Siering, Los Angeles

Sie ist ein Superstar, zu Hause in Bergisch Gladbach genau wie in Amerika. Das liegt auch daran, dass Heidi Klum es wie kein zweites Model versteht, die PR-Maschine auch dann noch anzuheizen, wenn es eigentlich gar nichts Großartiges zu berichten gibt.

Waren es in jüngster Zeit die Nacktaufnahmen auf Instagram, die Heidi durch die Welt feuerte, so müssen diesmal die eigenen vier Kinder für die mütterliche PR herhalten. In der Oktoberausgabe des Magazins "Parents" spricht Klum darüber, wie sie ihre Kinder inspirieren. Und sie erklärt, wie sie diese Inspiration für ihre Geschäfte nutzt.

Als ihr Sohn Johan vor einiger Zeit ein kleines Monster nach dem anderen zeichnete, gab es kurz darauf auch Monster auf Klums Babymode-Kollektion "Truly Scrumptious" zu sehen. "Er trägt ab und zu eines der T-Shirts und sagt dann, dass er das Motiv auf dem Shirt gemalt hat", sagt Klum über den Sechsjährigen.

Das Model gesteht, dass es kaum ein gemaltes Bild seiner Kinder in den Mülleimer wirft. Die würden alle in ihrem Zuhause "an einer ganz großen Wand wie in einer Kunstgalerie" aufgehängt. Das erfülle die Kinder mit unheimlich "viel Stolz und gibt ihnen gleich sehr viel mehr Selbstvertrauen", so die 40-Jährige.

Darüber, ob Papa Seal am finanziellen Gewinn der Monster-Kindermode beteiligt wurde, schweigt Klum. Da redet sie lieber über ein anderes Thema. Nämlich, dass sie ihre Kinder laut "Parents" auch gerne mal in französiche Edelrestaurants mitnimmt. Dort kommen dann statt Spaghetti mit Tomatensoße auch mal Schnecken auf den Tisch. Am Anfang hätten sich ihre Kinder geekelt, erzählt Klum. Dann hätten sie die Tiere aber brav gegessen. Für Klum kennt die Kreativität eben keine Grenzen.