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Konzertunfall mit Eisenstange Lady Gaga erleidet Gehirnerschütterung

In ihren Videos inszeniert sie sich gern als futuristisches Alien. Bei einem Konzert in Neuseeland wurde Lady Gaga jedoch eine mittelalterliche Burg zum Verhängnis - ihr eigenes Bühnenbild.

Bei einem Konzert in Neuseeland erlitt US-Popdiva Lady Gaga eine leichte Gehirnerschütterung. Bei der Performance ihres Songs "Judas" haute ihr ein Tänzer am Sonntagabend im neuseeländischen Auckland versehentlich eine Metallstange auf den Kopf, wie der Fernsehsender TV3 auf seiner Nachrichten-Homepage berichtete. Wie auf Fernsehbildern zu sehen war, strauchelte der Star kurz, fing sich dann aber wieder und setzte das Konzert fort.

"Ich will mich entschuldigen, wenn ich heute Abend wirres Zeug rede, ich weiß nicht, ob ihr es gesehen habt, aber ich habe vorhin meinen Kopf gestoßen und glaube, ich könnte eine Gehirnerschütterung haben", sagte die Sängerin laut dem Sender TVNZ noch während des Konzerts. Die Fans müssten sich aber keine Sorgen machen, sie werde ihre Show fortsetzen.

Lady Gagas Make-Up-Artist bestätigte später über den Kurznachrichtendienst Twitter, die Sängerin habe eine Gehirnerschütterung erlitten, sei aber dennoch in guter Verfassung.

Geburt einer Kontroverse

Für Lady Gaga ist dies nicht der einzige Rückschlag, den sie während ihrer "Born This Way Ball"-Tour einstecken musste. Ein für den 3. Juni geplantes Konzert im indonesischen Jakarta musste kurzfristig abgesagt werden, nachdem es gegen die Sängerin Morddrohung von islamistischen Gruppen gegeben hatte.

In ihren Liedern und während ihrer Auftritte zelebriert die Sängerin sexuelle Selbstbestimmung und ruft zur Gleichberechtigung von Homosexuellen auf. Zudem sind ihre Konzerte oft kontrovers. Ihre aktuelle Tour wird mit einer Geburtsszene in einer altertümlichen Ritterburg eröffnet, bei der Lady Gaga zuerst als Mutter mit monströsem, truthahnartigem Unterleib auftritt um sich schlussendlich selbst zu gebähren.

ono/AFP/Bang AFP

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