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Lehrjahre: Madeleine trainiert den Medienrummel

Das Nesthäkchen der schwedischen Königsfamilie gilt als "schönste Prinzessin Europas". Deswegen heftet sich auch die Klatschpresse an ihre Fersen. Den Umgang mit den Medien soll Prinzessin Madeleine jetzt trainieren.

Die schwedische Prinzessin Madeleine soll sich im Umgang mit der Presse üben. Die 21-Jährige leidet unter ihrem Bild als "Partyprinzessin": Frei erfundene Klatschgeschichten vor allem in deutschen Medien unterstellen ihr Schwangerschaften und unterschiedliche Liebhaber und das Magazin 'Slitz' druckte in einer Sommer-Ausgabe Paparazzi-Fotos der Prinzessin im Bikini großformatig neben Bildern vom US-Busenstar Carmen Electra aus der TV-Serie 'Baywatch'ab.

Die Hofsprecherin bezeichnete das als "Fortsetzung der Medienjagd" auf die jüngere Schwester von Kronprinzessin Victoria, die selbst ja auch immer wieder mit allzu farbenprächtigen Geschichten in Zeitschriften zu kämpfen hat. Sie kritisierte auch das "geschlechtsmäßige Ungleichgewicht". So etwas werde "ja nie mit einem attraktiven jungen Mann gemacht wie zum Beispiel Prinz Carl Philip", dem 24-jährigen Bruder Madeleines.

Schritt für Schritt zum Medienprofi

Auch ein Studienaufenthalt der Prinzessin in London litt unter der ständigen Flucht vor der Presse - sie kehrte verfrüht und genervt nach Hause zurück. Die Zeitung 'Aftonbladet' berichtete, dass Madeleine nach dem Willen des Hofes "ein hartes Training" in Sachen Medienumgang absolvieren solle. Erster Schritt sei ein ausführliches Interview mit der Lokalzeitung 'Ljusnan' im mittelschwedischen Bollnäs gewesen.

Das jüngste der drei schwedischen Königskinder trägt für den dortigen Bezirk den Titel 'Herzogin von Hälsingland'. Madeleine teilte den Lokalreportern unter anderem mit, dass ihre Mutter, Königin Silvia, das Erscheinungsbild ihrer Tochter nach wie vor kräftig mitbestimme. "Wenn ich öffentlich auftrete, diskutiere ich vorher mit Mamma, was ich anziehe", so Madeleine und korrigierte sich anschließend: "Man kann das vielleicht so ausdrücken, dass ich oft Vorschläge mache, und sie segnet das dann ab."

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