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Model und Mutter Lena Gercke: "Ich bin froh, dass ich viel erlebt habe, bevor ich Mutter wurde"

Lena Gercke
Im Black and White Look erschien Lena Gercke zu ihrer Fashionshow von "LeGer" im September
© ABOUT YOU
Lena Gercke ist mit ihrem zweiten Kind schwanger und baut parallel ihre Modemarke "LeGer" immer weiter aus. Beides unter einen Hut zur kriegen, ist gar nicht so einfach. Apropos Hut, im Interview mit dem stern sprach das Model auch über Modesünden.

Model Lena Gercke ist in den letzten Jahren nicht nur Mutter, sondern auch Unternehmerin geworden. Eine wilde Reise, die sie ohne Unterstützung und ihrem Team nicht gemeistert hätte. Auch in ihrem Privatleben hat sich durch das Mamasein vieles verändert. Wir haben mit der Modelmama während der "About You Fashion Week" über Modesünden, ihre neue Menswear-Linie und ihr Gesangstalent gesprochen. 

Sie sind Mutter einer Tochter, Ihr zweites Kind ist auf dem Weg: Was ist der größte Style Unterschied zur „Vor-Mama-Zeit“ und was vermissen Sie?
Eigentlich gibt es keinen wirklichen Unterschied. Mein Style hat sich nicht großartig verändert, außer, dass ich während der Schwangerschaft nicht mehr in meinen kompletten Kleiderschrank passe. Ich freue mich aber schon jetzt darauf, sobald ich wieder all die Sachen tragen kann, auf die ich Lust habe.

Gibt es etwas, was Sie in Ihrem "normalen Alltag" vermissen, weil es mit Kind nicht mehr möglich ist?
Natürlich verändert sich der Alltag mit einem Kind, das ist ja ganz normal. Man hat weniger Zeit für sich selbst und auch generell ist man nicht mehr so spontan wie vorher, aber das ist auch völlig in Ordnung. Ich bin früher beispielsweise sehr gern gereist. Mit Kind ist das alles nicht immer ganz so einfach – es braucht mehr Planung. Ich bin froh, dass ich all diese Dinge, bevor ich Mutter geworden bin, gemacht und erlebt habe, daher vermisse ich es auch nicht so sehr.

Sie designen seit längerem Mode für das Label "LeGer", inwiefern hat sich Ihre Arbeit verändert und weiterentwickelt?
Die Unternehmensgründung im letzten Jahr war natürlich ein großer Schritt und hat viele Veränderungen mit sich gebracht. Ich habe sehr viel Neues dazugelernt. Ich hatte plötzlich Mitarbeiterverantwortung und war mit neuen Themen konfrontiert, die eine unternehmerische Tätigkeit nun mal mit sich bringt. "LeGer" ist für mich eine Learning-By-Doing-Reise, jeden Tag lerne ich etwas Neues dazu. In den Anfängen hatte ich noch gar nicht so viel Ahnung von Materialien, Schnitten und generellen Abläufen. Ich habe jedoch ein super Team an meiner Seite, das sich mit all dem bestens auskennt, meine Visionen und Ideen umsetzen kann und von dem ich auch viel über die Jahre gelernt habe.

Neuerdings designen Sie auch Menswear: Welches Kleidungsstück fanden Sie bei Ihrem Mann am schlimmsten über die Jahre?
Mein Freund war meine Style-Inspiration für die Menswear-Linie! Ich mag seinen lässigen Stil sehr und das ist auch genau der, den wir bei "LeGer" verkörpern wollen.

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Gibt es einen generellen Style-Abturner bei Männern für Sie?
Ich glaube ja, dass das alles Geschmackssache ist. Aber ich bin persönlich gar kein Fan von Hüten bei Männern. Ich mag eher einen sportlich, casual-chic Look. Da kann es von mir aus lieber jeden Tag die Jogginghose sein, als ein Hut.

Was war Ihr schlimmster Fashion-Fauxpas?
Ich glaube, jeder hat schonmal ein früheres Bild von sich gesehen und dachte sich: "Was zum Teufel hatte ich da bloß an?" Trends verändern sich stetig und Fashion-Fauxpas gehören einfach dazu. Aktuell denke ich, ich würde niemals wieder eine super enge Röhrenjeans tragen – das sieht doch nicht gut aus. Aber fragt mich gern in einigen Jahren nochmal, wenn Röhrenjeans ihr Comeback feiern.

In Ihrer "About You"-Doku singen Sie: Wie finden Sie Ihr eigenes Gesangstalent?
Ich singe sehr gerne, allerdings meist nur unter der Dusche. Es war eine coole Herausforderung für meinen TV-Spot einen eigenen Song einzusingen. Anfangs dachte ich, dass es gar nicht so schwer sein kann, aber als ich dann in dem Studio stand, wurde ich vom Gegenteil überzeugt. Eins ist klar – eine Gesangskarriere wird es nicht mehr geben.

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