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Lena Meyer-Landrut im Studio "Ich bin wie ein Kind, das schreit, um zu bekommen, was es will"

Lena Meyer-Landrut
Lena Meyer-Landrut - hier bei der "Goldenen Kamera", einem ihrer wenigen öffentlichen Auftritte in diesem Jahr - arbeitet derzeit fieberhaft an der Fertigstellung ihres neuen Albums.
© Georg Wendt / DPA
Lena Meyer-Landrut arbeitet fieberhaft an ihrem musikalischen Comeback. Dass sie dabei an ihre Grenzen stößt, offenbart die Sängerin jetzt in einem ehrlichen Statement. 

Um Lena Meyer-Landrut ist es in den vergangenen Wochen still geworden. Auf Instagram warten ihre Fans sehnsüchtig auf Updates, auf öffentlichen Events ist die Musikerin nicht mehr zu sehen. Vor ein paar Wochen postete die 26-Jährige einen recht pathetischen Einblick in ihre derzeitige Gefühlswelt. Von der gesellschaftlichen Erwartungshaltung an Schönheit war da die Rede. Und Meyer-Landrut zitierte den Dichter Khalil Gibran. 

Lena Meyer-Landrut muss sich in Geduld üben

Jetzt meldet sich die Künstlerin erneut auf Instagram zurück. Und wieder wirkt sie nachdenklich. "Geduldig zu sein ist für mich mit am härtesten. Wenn ich etwas im Kopf habe, will ich es so schnell wie möglich umsetzen", schreibt Meyer-Landrut auf Englisch unter ein Foto, das sie im Tonstudio zeigt. "Ich will nicht auf andere warten, die meine Ideen verstehen sollen", fügt sie hinzu. "Ich will nicht an meinen Fähigkeiten arbeiten, um sie möglich zu machen. Ich will keine Zeit investieren, um über Richtig oder Falsch nachzudenken."

Ihr neues Album muss ein Erfolg werden

Seitdem die ESC-Gewinnerin von 2010 sowohl die Arbeit an ihrem neuen Album als auch ihre Tournee im November vergangenen Jahres überraschend absagte, hat sie sich weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Vereinzelt sah man die Hannoveranerin auf Veranstaltungen, doch musikalisch ließ sie es deutlich ruhiger angehen. Und der Weg zurück ins Studio scheint steinig zu sein. Nach ihren Mega-Hits "Satellite" und "Taken by a Stranger" - die beide mehrere Wochen an der Spitze der deutschen Charts waren, blieben Meyer-Landruts Nachfolgealben vergleichsweise hinter den kommerziellen Erwartungen. Ein Erfolg wäre für die Sängerin also extrem wichtig. 

Dass ihr das bewusst ist, beweist ihr Posting. "In meinem Kopf bin ich wie ein Kind, das schreit, um zu bekommen, was es will. Übrigens: Um zu lernen, dass das nicht der richtige Weg ist, braucht man auch Geduld", schreibt sie. 

Lena in Oslo
ls

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