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Madonnas Reitunfall: Paparazzo beteuert seine Unschuld

Zum zweiten Mal innerhalb von vier Jahren ist Madonna vom Pferd gestürzt. Ihre Verletzungen sind glimpflich, ihr Ruf hat durch den Unfall jedoch einen weiteren Knacks erhalten. Die 50-Jährige sei eine Lügnerin, behauptet ein Paparazzo, der die Schuld am Unfall tragen soll.

Prellungen, leichte Verletzungen und eine verärgerte Queen of Pop - so das Resultat eines Reitunfalls von Sängerin Madonna. Bei einem Ausflug in den Hamptons war die 50-Jährige vom Pferd gestürzt. Die Schuld daran tragen aufdringliche Paparazzi, die Madonna im Gebüsch auflauerten und mit ihrem Blitzlichtgewitter das Pferd erschreckten. So lautet zumindest die offizielle Version. Madonnas Sprecherin Liz Rosenberg brachte sie unmittelbar nach Bekanntwerden des Unfalls in Umlauf.

Alles Lüge, behauptet nun ein namentlich nicht genannter Fotograf gegenüber dem Internetdienst "tmz.com". Er gibt zu, in der Nähe des Unfallortes gewesen zu sein. Mit dem Sturz selbst habe er jedoch nichts zu tun. Er habe Madonna hoch zu Roß von einer öffentlichen Straße aus fotografiert, dann jedoch den Schauplatz verlassen. Circa eine halbe Stunde später will er zum Ort des Unglücks zurückgekehrt sein. Da war bereits ein Krankenwagen eingetroffen, um Madonna nach dem Sturz zu versorgen. "Wenn ich das Pferd erschreckt hätte, dann gäbe es jetzt Bilder", führt der Fotograf als Alibi für seine Unschuld an.

Der einzige Fotograf, der die ganze Zeit an Madonnas Seite war, sei Steven Klein gewesen. Auf dessen Grundstück fand der Reitausflug statt. Madonna und Klein sind gut befreundet. 2006 porträtierte er die Sängerin für das "W"-Magazin - mit Reitkappe und Gerte.

Es war bereits Madonnas zweiter Reitunfall innerhalb von vier Jahren. Im Sommer 2005 hatte sie sich bei einem Sturz auf ihrem englischen Anwesen drei Rippen angebrochen sowie das Schlüsselbein und eine Hand gebrochen.

jum