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Verstorbener Schauspieler Jan Fedder hätte es "geliebt": Marion Fedder bedankt sich für die Trauerfeier in Hamburg

Jan und Marion Fedder
Jan und Marion Fedder 
© Getty Images
Am 14. Januar haben Freunde und Fans bei einer Trauerfeier Abschied von Jan Fedder genommen. Seine Witwe bedankt sich nun für die Anteilnahme.

Viele haben ihn für seine Rolle des Kommissars Dirk Matthies in der ARD-Serie "Großtstadtrevier" geliebt: Schauspielstar Jan Fedder verstarb am 30. Dezember 2019 im Alter von 64 Jahren in Hamburg. Am 14. Januar nahmen seine Familie, Freunde und Fans in seiner Heimatstadt von ihm Abschied. Die Trauerfeier, zu der unter anderem ein Gottesdienst im Hamburger Michel und eine Fahrt des Leichenwagens über die Reeperbahn gehörte, sei "einfach unvergesslich und schön" gewesen, "dass einem das Herz wehtut", schreibt Marion Fedder in einem Brief, den die "Bild"-Zeitung veröffentlichte.

"Seit Dienstag letzter Woche gehen mir die bewegenden Bilder nicht mehr aus dem Kopf: Erst die ergreifende und schöne Trauerfeier im Michel, dann die vielen tieftraurigen und bewegten Menschen an den Straßen", fährt die Witwe des beliebten TV-Stars fort. Ihr Mann habe seine Beerdigung genau geplant und das passende Drehbuch geschrieben. Die letztendliche Umsetzung seiner Vorstellungen hätte er "geliebt", ist sich Marion Fedder sicher. Die Anteilnahme der vielen Menschen auf den Straßen hätte seine Vorstellungen sogar "noch weit übertroffen".

Mit seinen Rollen bleibt er auf ewig in Erinnerung

 Auch die TV-Zuschauer wollten sich gebührend verabschieden: Die Trauerfeier für den Schauspieler wurde vom Norddeutschen Rundfunk übertragen. 36,7 Prozent der norddeutschen Zuschauerinnen und Zuschauer schalteten ein. Bundesweit verfolgten 1,5 Millionen den bewegenden Abschied. Alle Beteiligten, insbesondere die Polizei und der NDR, hätten "Unglaubliches geleistet", schreibt Marion Fedder. Ihr Dank gehe auch an Pastor Röder, die Hamburger auf den Straßen, und Jörg, den besten Freund ihres Mannes, ohne den sie das Ganze "nie geschafft und überstanden" hätte.

Nun müsse sie erst einmal durchatmen und ihrer Trauer Raum geben. Dabei wolle sie einem Rat ihres Mannes folgen: "'Wenn ich mal nicht mehr da bin, schau dir einen von meinen 650 Filmen an. Dann sitze ich neben dir auf dem Sofa und bin bei dir.' Das mache ich jetzt oft. Und viele andere sicher auch."

ame SpotOnNews

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