Anteilnahme

Artikel zu: Anteilnahme

In Rom wurde Riccardo Minghetti zu Grabe getragen

Brand in Crans-Montana: Tausende nehmen in Italien an Begräbnis von vier Todesopfern teil

Eine Woche nach der Brandkatastrophe im schweizerischen Crans-Montana sind in Italien vier dort gestorbene Jugendliche unter öffentlicher Anteilnahme Tausender Menschen beerdigt worden. In der norditalienischen Metropole Mailand nahmen zahlreiche Menschen an den Begräbnissen der beiden 16-Jährigen Achille Barosi und Chiara Costanzo teil. Im norditalienischen Bologna wurde der 16-jährige Giovanni Tamburi beigesetzt, in der Hauptstadt Rom der gleichaltrige Riccardo Minghetti.
Polizeifahrzeug

Große Anteilnahme für in Völklingen erschossenen Polizisten

Tausende Menschen haben am Samstag in Saarlouis an der Trauerfeier für den vor gut einer Woche in Völklingen erschossenen Polizisten teilgenommen. Darunter waren auch zahlreiche Polizistinnen und Polizisten sowie Vertreterinnen und Vertreter von Politik und Gesellschaft. Viele Teilnehmende trugen zum Gedenken an den Toten weiße Rosen. 
Anteilnahme

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj legt in der Hauptstadt Kiew Blumen in einem Wohnviertel nieder, wo zuvor bei russischen Luftangriffen mindestens 31 Zivilisten getötet wurden. Fünf der Opfer sind Kinder.
Video: Welle der Hilfsbereitschaft: Münchner Aleviten sammeln für Erdbebenopfer

Video Welle der Hilfsbereitschaft: Münchner Aleviten sammeln für Erdbebenopfer

STORY: Es ist der Abend des traditionellen Fastenbrechens in der Alevitischen Gemeinde in München. Jedes Jahr in der zweiten Februarwoche feiert die Glaubensgemeinschaft die "Woche des Hızır". Nach dem alevitischen Glauben kommt der Schutzheilige allen Menschen, die gerade in Not sind, zu Hilfe. Beim gemeinsamen Fastengebet gedenken die Männer und Frauen der Opfer des Erdbebens, wie Musa Celik, der Vorsitzende der Alevitischen Gemeinde München, erklärt: "Die Aleviten glauben an „Hızır“. Er ist der Schutzpatron quasi. Er hilft denen, die in Not sind. Und wir hoffen, dass er den Leuten in der Erdbeben-Region hilft und als Schutzpatron dient und immer mehr Leute überleben und aus den Ruinen rausbekommen.“ Die Mitglieder der alevitischen Gemeinde in München sind tief erschüttert. Viele haben Verwandte und Bekannte verloren. Sie hoffen verzweifelt auf Nachrichten aus dem Erdbebengebiet. Dilek Bilenler ist die zweite Vorsitzende der alevitischen Gemeinde München. Ihre Familie kommt aus Malatya: "Ich habe gestern Abend das erste Mal mit meinem Cousin telefonieren können und ich rede überhaupt nicht über Immobilienschäden oder sonst irgendwas - wir sind einfach nur wahnsinnig froh darüber, dass meine Familie tatsächlich keine Todesopfer hat. Das sieht aber bei anderen Gemeindemitgliedern ganz, ganz anders aus. Die Tage hat mich jemand angerufen und hat gesagt: Kann ich eure Arbeit noch unterstützen? Denn ab morgen bin ich nicht mehr da. Ich werde in die Türkei fliegen und Leichen bergen.“ Nach dem gemeinsamen Fastenbrechen sitzt die Gemeinde noch lange zusammen, tauscht ihre Gefühle und Gedanken aus. Andere packen weiter Kartons mit dringend benötigten Medikamenten. Die Spendenbereitschaft ist weiterhin riesig. Und die Gemeindemitglieder sind entschlossen, weiterhin Hilfe zu leisten, um wenigstens so das Leid der Opfer im Erdbebengebiet ein wenig zu lindern.