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Terror von Paris: Solidarität im Netz - echte Anteilnahme oder oberflächliches Ärgernis?

Profilbilder in Blau-Weiß-Rot und der Eiffelturm säumen die Timeline auf Facebook, alle sind irgendwie "Je suis Paris". Oberflächliche Massenbewegung, schimpfen Kritiker über die Anteilnahme im Netz. Doch das greift zu kurz.

Die Anteilnahme im Netz ist groß - und heuchlerisch?

Die Anteilnahme im Netz ist groß - und heuchlerisch?

Sämtliche Facebook-Freunde schillern Blau-Weiß-Rot, bei Twitter schummelt sich in gefühlt jeden dritten Tweet ein "Je suis Paris". Und auch der Eiffelturm des Künstlers Jean Jullien ziert unzählige Posts. Die Anteilnahme im Netz ist riesig. Schon am Freitagabend reagierten die ersten User, inzwischen bietet Facebbook ein passendes Overlay in den Farben der Tricolore. Doch kaum ist das Profilbild umgefärbt, kommen die Nörgler. Diese Form der Solidarität sei oberflächlich, die Unterstützung und Anteilnahme würde über ein paar hübsche Farben und drei, vier Klicks nicht hinausgehen. Und überhaupt: Bei anderen Anschlägen sei die Anteilnahme im Netz längst nicht so groß gewesen. Stimmt das?

Als im Januar beim Anschlag auf das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" zwölf Menschen starben, reagierte das Netz prompt. Alle waren auf einmal Charlie Hebdo, von überall schalmeiten Solidaritätsbekundungen. Firmen waren Charlie, Familienmitglieder auch, Freunde sowieso - und man selbst natürlich von Anfang an. Eine Anteilnahmehysterie, der man sich nicht entziehen konnte, meckerten schon damals einige. 

Die Anschläge von Paris hatten eine ähnliche Systematik: Eine Welle der Solidarität schwappte durch die sozialen Netzwerke, immer wieder gebrochen von Usern, die diese Form anprangerten. Und ganz unrecht haben die Kritiker nicht. Schnell ist das Profilbild eingefärbt, der Eiffelturm geteilt - fast wie eine Kettenreaktion, ein Gruppenzwang. Ein Facebook-User schreibt dazu: "Auf Facebook postet man (früher zumindest: ich) allen möglichen Unsinn, Strunzbilder aus Urlauben oder von sportlichen Leistungen, stellt sich trotz verkehrsumtoster Altbauwohnung als naturnahen Typen dar - aber bei so etwas wie den Anschlägen gestern gerät man (=ich) doch tatsächlich ins Grübeln, ob eine auch nur oberflächliche Solidaritätsbekundung mit den Opfern und ihren Angehörigen irgendwie anbiedernd-erwartbar-inszeniert sein könnte."

Bloß nicht aktiv werden

Aber werden wir mal aktiv, ändern wirklich etwas, schauen zumindest mal bei einer Demo vorbei? Nein, die sozialen Netzwerke scheinen Menschen zu Kurzzeit-Aktivisten zu machen: Flott pöbeln (Gegen die Bundesregierung, Flüchtlinge, Impfärzte, das Wetter, ...), schnell mal Solidarität bekunden (für Opfer und Angehörige) und flink Flagge zeigen (für die Homo-Ehe, das Bildungssystem, Tierschutz - aber bitte nur, wenn es eine Petition oder andere bequeme Mechanismen gibt). Fast scheint es, als ob uns das Netz starr und faul machen würde. 

(...) Die sozialen Netzwerke haben aber noch einen zweiten Effekt auf die Wahrnehmung unserer Welt. Sie integrieren...

Posted by Brad Sebastian Shaw on Samstag, 14. November 2015

Ist die Tricolore also nicht mehr als eine oberflächliche und kurzzeitige Solidarität, anonym ins Netz geschoben und abseits ehrlicher Gefühle? Hat uns das Social Web so abstumpfen lassen? Die Frage, ob es aktuell ausreicht, simple Symbole zu teilen, ist durchaus berechtigt.

Anteilnahme ist die kleine Schwester der Trauer

Es bleibt aber das Aber: Ehrliche Anteilnahme ist die kleine Schwester der Trauer. Und jeder verarbeitet das Geschehene auf eigene Weise. Sicherlich, der überschnelle Reflex das Profilbild farblich anzupassen, ist da. Etwas unbedacht vielleicht, aber nicht unüberlegt: Der Terror vor der eigenen Haustür lässt Gefühle entstehen, die schwer in Worte zu fassen sind. Und die dennoch verortet werden wollen. Ein Bild, ein Foto oder ein Symbol können helfen, die Ratlosigkeit - aber auch Angst, Furcht und Wut - auszudrücken. Und Zusammengehörigkeit mit den Opfern, deren Angehörigen - aber auch mit Frankreich, mit Europa, mit allen Menschen, die an die Freiheit glauben, zu dokumentieren. Das mögen einige User als oberflächlich erachten - aber darüber kann man stehen, wenn man ehrlich mitfühlt. 

Jede Form der Anteilnahme

Der oben genannt Facebook-User schreibt weiter dazu: "Was für ein Schwachsinn (und das nicht nur, weil soziale Netzwerke gestern Abend/Nacht eine bahnbrechende Rolle gespielt haben in Sachen Informationseffizienz). Also: wenn ich (=man) beim Ausgehen in Paris über den Haufen geschossen würde von einer Horde Irrer, oder wenn eine mir nahe stehende Person Opfer von so einem Irrsinn wie gestern wäre; ich (=man) würde mich über jede! Form der Anteilnahme oder Solidaritätsbekundung freuen. Und wenn es nur drei Mausklicks eines modifizierten Profilbilds eines Facebooksnutzers sind."


CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.