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Mel Gibson gewinnt Sorgerechtsprozess Das wäre ihr Preis gewesen


Er wollte seiner Ex-Freundin Millionen zahlen, jetzt kriegt sie nur einen Bruchteil davon: Mel Gibson ist der strahlende Sieger im Sorgerechtsstreit um seine Tochter Lucia. Mutter Oksana Grigorieva hat zu hoch gepokert - und erlebte vor Gericht ein Fiasko.

Ganze 15 Millionen US-Dollar Unterhalt sollte sie bekommen: Doch Mel Gibsons Ex-Freundin Oksana Grigorieva pokerte im Sorgerechtsstreit um die gemeinsame Tochter Lucia noch höher. Eine im vergangenen Jahr bereits ausgehandelte Vereinbarung über die Millionensumme hatte sie abgelehnt. Jetzt erlebte sie vor Gericht ein Fiasko.

Mel Gibson muss Grigorieva lediglich einmalig 750.000 Dollar (zirka 520.00 Euro) bezahlen. Ein Richter in Los Angeles erkannte weder der Mutter noch dem Kind Unterhalt zu. Allerdings darf Grigorieva das Haus in Los Angeles behalten. Sobald die 2009 geborene Tochter Lucia 18 ist, muss es jedoch zu ihren Gunsten verkauft werden. Außerdem erhält Gibson das gemeinsame Sorgerecht.

Genau das wollte Grigorieva eigentlich verhindern. Gibson sei eine Gefahr für das Kind, hatte die 41-Jährige in einem öffentlich ausgetragenen Rosenkrieg behauptet. Mit Schilderungen über seine Gewalttätigkeit versuchte sie, den Schauspieler unter Druck zu setzen. Sie hat sogar ein Tonband veröffentlicht, auf dem angeblich zu hören ist, wie Gibson sie beleidigt und schlägt.

Das Paar war drei Jahre zusammen und trennte sich im April 2010. Kurz danach wurden die ersten Vorwürfe Grigorievas laut, Gibson habe sie körperlich misshandelt. Sie erwirkte sogar eine einstweilige Verfügung gegen den Schauspieler, die ihm untersagte, seine Tochter zu sehen.

Grigorieva Taktik ging nicht auf

Der amerikanische Internetdienst "TMZ" behauptet, die öffentlichen Anschuldungen seien Teil der Taktik von Grigorieva gewesen, um mehr Geld als die angebotenen 15 Millionen zu bekommen. Obwohl Grigorieva und Gibson nie verheiratet waren, hätten die Anwälte der gebürtigen Russin geraten, sie könne aufgrund der gewalttätigen Vorfälle noch mehr Geld herausschlagen.

Ein Irrtum, wie die Gerichtsentscheidung jetzt zeigt. 14,25 Millionen Dollar weniger als ihr ursprünglich angeboten worden waren bekommt Grigorieva nun. Außerdem sieht die Vereinbarung einen Maulkorb vor. Sie darf sich nicht mehr zu der Beziehung zu Gibson äußern. Ein Sieg auf ganzer Linie für Gibson. Und ein Fiasko für Grigorieva.

mai

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